03 May 2026, 21:08

Schnitzer warnt: Hohe Energiepreise erfordern radikales Umdenken bei Reisen und Konsum

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Schnitzer warnt: Hohe Energiepreise erfordern radikales Umdenken bei Reisen und Konsum

Monika Schnitzer, Vorsitzende des deutschen Sachverständigenrats, hat sich kritisch zu aktuellen energiepolitischen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf Reisepläne geäußert. Sie warnt vor volkswirtschaftlichen Risiken und fordert eine Anpassung des Verhaltens der Verbraucher angesichts hoher Energiepreise und knapper Ressourcen. Schnitzer lehnt staatlich subventionierte Flugpreisnachlässe für Sommerurlaube strikt ab. Gleichzeitig spricht sie sich gegen die Aufnahme neuer Schulden aus, um Reisen zu finanzieren. Stattdessen betont sie, dass hohe Energiepreise ein notwendiges Warnsignal für bestehende Knappheit seien. Als konkrete Maßnahmen zur Nachfragesteuerung schlägt sie ein generelles Tempolimit oder autofreie Sonntage vor.

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Die kürzlich beschlossene Spritpreisbremse bezeichnet sie als einen „großen und sozial ungerechten Fehler“. Zudem warnt Schnitzer vor den Folgen einer möglichen Blockade der Straße von Hormus, die zu weiteren wirtschaftlichen Belastungen führen könnte. Schrumpfende Kerosinvorräte könnten zudem den Flugverkehr deutlich einschränken.

Die Ökonomin ruft Verbraucher dazu auf, ihre Reisepläne grundlegend zu überdenken. Dies könnte langfristig zu einer Veränderung der Urlaubsgewohnheiten führen, besonders angesichts der anhaltend hohen Energiepreise und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten. Schnitzers Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit, Energieverbrauch und Reiseverhalten an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Ihre Warnungen zielen darauf ab, kurzfristige Lösungen wie Subventionen zu vermeiden und stattdessen strukturelle Maßnahmen zu fördern, die langfristig wirken. Die Debatte über Energiepolitik und Konsumverhalten dürfte damit weiter an Fahrt aufnehmen.

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