06 June 2026, 19:02

Sanders will KI-Konzerne mit 50-Prozent-Steuer auf Börsenwert belasten

Lachen Sie nicht über Bernie Sanders' kommunistischen AI-Raubversuch - junge Wähler fallen darauf herein

Sanders will KI-Konzerne mit 50-Prozent-Steuer auf Börsenwert belasten

Senator Bernie Sanders hat einen umstrittenen Plan vorgeschlagen, nach dem 50 Prozent des Börsenwerts großer KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und xAI besteuert werden sollen. Seine Begründung: Künstliche Intelligenz basiere auf dem kollektiven Wissen der Menschheit, daher sollten ihre Gewinne allen zugutekommen. Der Vorschlag hat eine Debatte über Eigentumsrechte und staatliche Eingriffe in private Unternehmen entfacht.

Der Entwurf stammt aus einem Gesetzentwurf, der in Zusammenarbeit mit den Rechtsprofessoren Jeremy Bearer-Friend und Sarah Polcz ausgearbeitet wurde. Diese räumen ein, dass der Plan voraussichtlich auf rechtliche Hürden vor Bundesgerichten stoßen würde. Sanders, ein Unabhängiger aus Vermont, der sich den Demokratischen Sozialisten zuordnet, setzt sich seit Langem für eine Umverteilung von Vermögen ein, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren.

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Unterdessen wächst die Unterstützung für linksextreme Wirtschaftspolitiken unter jungen Wählern. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass fast 60 Prozent der wahrscheinlichen Wähler zwischen 18 und 24 Jahren 2028 einen Präsidenten mit demokratisch-sozialistischer Ausrichtung bevorzugen würden. Solche Kandidaten gewinnen in Vorwahlen an Zuspruch, besonders bei der Generation Z.

Auch andere Politiker treiben ähnliche Ideen voran. New Yorks Stadtrat Zohran Mamdani hat vorgeschlagen, Mietshäuser zu enteignen und an Mieter oder andere „verantwortungsvolle Treuhänder“ zu übergeben. Kritiker warnen, solche Pläne untergraben das Eigentumsrecht, während Befürworter sie als notwendige Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit sehen.

Trotz Sanders’ Initiative steht das Gesetz vor massivem Widerstand. Da die Republikaner den Kongress kontrollieren, sind die Aussichten auf eine Verabschiedung gering. Dennoch deutet der Vorschlag auf einen grundlegenden Wandel in der wirtschaftspolitischen Ausrichtung des linken Lagers hin.

Der Steuerplan unterstreicht die wachsende Spaltung in der Frage der Vermögensumverteilung und staatlicher Kontrolle über Privatvermögen. Zwar wird er vorerst kaum Gesetz werden, doch spiegelt er einen breiteren Trend unter jungen Wählern und progressiven Politikern wider. Ihr Fokus bleibt darauf gerichtet, die Wirtschaftspolitik neu zu gestalten, um Ungleichheit abzubauen und öffentliche Leistungen auszuweiten.

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