28 June 2026, 22:16

Salzgitter kämpft um sein VW-Werk: OB Klingebiel attackiert Blumes Pläne

"Keine Zukunftsplanung, aber der Anfang vom Ende unserer Zukunft!"

Salzgitter kämpft um sein VW-Werk: OB Klingebiel attackiert Blumes Pläne

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat scharfe Kritik an den jüngsten Plänen von Volkswagen-Chef Oliver Blume geübt. Die Vorschläge bezeichnete er als beunruhigend und stellte sie nur anderthalb Jahre nach einer grundlegenden Einigung infrage.

Im Dezember 2024 hatten sich Vorstand, Aufsichtsrat, Betriebsräte und die IG Metall von Volkswagen auf eine gemeinsame Zukunftsstrategie verständigt. Diese umfasste zwar Stellenabbau, garantierte jedoch den Erhalt aller VW-Standorte und erweiterte Beschäftigungssicherungen.

Klingebiel zeigt sich nun verärgert über Blumes Versuche, diese Vereinbarung erneut aufzurollen. Der Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen und Werksschließungen seien kein tragfähiger Weg für die Zukunft des Konzerns, betonte der Oberbürgermeister. Besonders das Werk Salzgitter sei „nicht verhandelbar“ und müsse innerhalb der Volkswagen-Gruppe bleiben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gleichzeitig bekundete Klingebiel Solidarität mit der Belegschaft vor Ort und den Beschäftigten an allen VW-Standorten. Er begrüßte die Unterstützung des Ministerpräsidenten in dieser Angelegenheit und unterstrich damit seine ablehnende Haltung gegenüber den geplanten Maßnahmen.

Die Äußerungen des Oberbürgermeisters unterstreichen den Widerstand gegen Blumes Vorhaben. Das Werk Salzgitter bleibt ein zentraler Streitpunkt – Klingebiel pocht auf dessen Erhalt. Die frühere Vereinbarung zu Arbeitsplatzsicherheit und Standorterhalt gerät damit erneut in den Fokus der Debatte.

Quelle