Sachsen-Anhalt verdoppelt fast seine Stromspeicherkapazität bis 2025
Clara FrankeSolarstromspeicher-Boom in Sachsen-Anhalt setzt sich fort - Sachsen-Anhalt verdoppelt fast seine Stromspeicherkapazität bis 2025
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg der Stromspeicherkapazitäten
In Sachsen-Anhalt hat sich die Kapazität zur Stromspeicherung im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Bis Ende 2025 stieg die Gesamtkapazität des Bundeslandes auf 777 Megawattstunden – genug, um etwa 94.500 Haushalte einen ganzen Tag lang mit Energie zu versorgen. Dieser Zuwachs spiegelt einen übergeordneten Trend bei Groß- und Kleinspeicherlösungen wider.
Von 2024 bis 2025 kletterte die Speicherkapazität um 54 Prozent. Großspeicheranlagen vermehrten sich von 11 auf 19, während gewerbliche Speichersysteme im selben Zeitraum von 250 auf 398 stiegen.
Auch bei Privathaushalten gab es einen deutlichen Anstieg: Die Zahl der Heimspeicher stieg um 33 Prozent auf 52.682 Einheiten bis Ende 2025. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) nahm die Anzahl privater Photovoltaik-Speicher in Sachsen-Anhalt um rund 45 Prozent zu. Zwar zeigt dies eine stetige Entwicklung, doch verzeichneten benachbarte ostdeutsche Länder noch höhere Wachstumsraten: Brandenburg (+52 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+48 Prozent), Sachsen (+61 Prozent) und Thüringen (+50 Prozent).
Der Ausbau der Speicherkapazitäten festigt Sachsen-Anhalts Rolle als wichtiger Akteur in der deutschen Energiewende. Mit mehr Großspeichern, gewerblichen und privaten Anlagen verfügt das Land nun über größere Flexibilität bei der Steuerung erneuerbarer Energien. Die Zahlen unterstreichen zudem die wachsende Bedeutung dezentraler Speicherlösungen in der Region.






