Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte wie nie zuvor
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland diese Entwicklung an – mittlerweile stellt fast jedes vierte Unternehmen internationale Mitarbeiter ein. Dieser Trend spiegelt einen grundlegenden Wandel auf dem regionalen Arbeitsmarkt wider.
Zwischen 2015 und 2025 hat sich die Zahl der Betriebe, die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen, in Sachsen-Anhalt verdoppelt. Im gleichen Zeitraum vervierfachte sich die Gesamtzahl der ausländischen Beschäftigten. Heute stammt fast ein Zehntel der Erwerbstätigen im Land aus dem Ausland.
Größere Unternehmen stellen mit höherer Wahrscheinlichkeit internationales Personal ein. Dennoch beschäftigen knapp drei Viertel der Betriebe in Sachsen-Anhalt keine ausländischen Arbeitskräfte. Trotz dieser Zurückhaltung haben ausländische Mitarbeiter bereits dazu beigetragen, die Beschäftigungslage in der Region zu stabilisieren.
Die wachsende Präsenz internationaler Arbeitskräfte wird für Sachsen-Anhalt künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Ihr Beitrag hat bereits zur Arbeitsplatzsicherheit und zum Wirtschaftswachstum beigetragen. Das Bundesland bleibt bei der Expansion ausländischer Beschäftigung seinen ostdeutschen Nachbarn damit weiterhin voraus.






