Sachsen-Anhalt erreicht traurigen Rekord: Immer mehr Schüler ohne Schulabschluss
Über 3.200 junge Menschen in Sachsen verlassen die Schule ohne Abschluss - Sachsen-Anhalt erreicht traurigen Rekord: Immer mehr Schüler ohne Schulabschluss
Immer mehr Schüler in Sachsen-Anhalt verlassen die Schule ohne Abschluss – Rekordhoch bei Abbrechern
Neue Zahlen für das Schuljahr 2024/2025 zeigen einen drastischen Anstieg der Schulabbrecher in Sachsen-Anhalt, der den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht hat. Bildungsfachleute und Wirtschaftsverbände fordern nun dringend Gegenmaßnahmen, um die wachsende Problematik einzudämmen.
Bundesweit verließen im vergangenen Jahr fast acht Prozent der Schulabgänger – rund 62.000 Jugendliche – die Schule ohne Abschluss. Allein in Sachsen-Anhalt brachen 3.210 Schüler die Schule ohne Qualifikation ab, ein Anstieg von fünf Prozent innerhalb nur eines Jahres. Innerhalb des letzten Jahrzehnts ist die Abbrecherquote im Bundesland um über ein Viertel gestiegen. Experten warnen vor den langfristigen Folgen für die jungen Menschen und die Wirtschaft.
Die aktuellen Daten offenbaren eine besorgniserregende Entwicklung in Sachsen-Anhalt: Während die Abbrecherquoten in anderen ostdeutschen Bundesländern zwischen 2020 und 2025 sanken, stieg sie in Sachsen-Anhalt von 4,2 auf 5,1 Prozent. Brandenburg etwa reduzierte seine Quote im gleichen Zeitraum von 6,5 auf 4,3 Prozent.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt, dass Deutschland ohne sofortige Maßnahmen bald eine Abbrecherquote von zehn Prozent erreichen könnte. Die Gewerkschaft setzt sich für erweiterte Förderangebote ein, darunter mehr Deutschkurse als Zweitsprache und gerechte Ausgleichsprogramme für Schüler mit Migrationshintergrund. Bundesweit verlässt bereits jeder vierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte die Schule ohne Abschluss.
Auch die Handwerkskammer Sachsen-Anhalt schlägt Alarm. Sie fordert gezielte Unterstützung für Schulen, etwa durch die Einstellung qualifizierter Lehrkräfte und individuelle Förderung für leistungsschwache Schüler. Gleichzeitig warnt die Kammer davor, lediglich Übergangsangebote wie das Berufsvorbereitungsjahr auszuweiten – solche Maßnahmen bekämpfen nicht die Ursachen des Problems.
Sowohl die GEW als auch die Handwerkskammer sind sich einig: Es braucht stärkere, maßgeschneiderte Interventionen. Andernfalls könnten die steigenden Abbrecherquoten den Fachkräftemangel verschärfen und Tausenden jungen Menschen die Chancen auf eine berufliche Zukunft verbauen.
Mit 3.210 Schülern, die im letzten Schuljahr ohne Abschluss die Schule verließen, hat Sachsen-Anhalt einen traurigen Rekord erreicht. Der seit Jahren anhaltende Anstieg steht im krassen Gegensatz zu den Fortschritten in den Nachbarregionen. Bildungsgewerkschaften und Wirtschaftsverbände fordern mehr Ressourcen, Sprachförderung und Lehrerfortbildungen, um den Trend umzukehren.
Wird nicht gehandelt, droht laut Experten ein Anstieg der bundesweiten Abbrecherquote auf zehn Prozent. Nun kommt es darauf an, ob die Politik die vorgeschlagenen Maßnahmen rechtzeitig umsetzt, um eine weitere Verschärfung der Lage zu verhindern.
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