Russland plant bundesweites Haustierregister für mehr Transparenz und Sicherheit
Tim SimonRussland plant bundesweites Haustierregister für mehr Transparenz und Sicherheit
In Russland wurde ein neuer Gesetzentwurf vorgelegt, der ein verpflichtendes Haustier-Identifikations- und Registrierungssystem einführen soll. Der von der Staatsduma eingebrachte Vorschlag zielt auf die Schaffung eines einheitlichen nationalen Registers für Heimtiere ab. Die Abgeordneten argumentieren, dass dies dabei helfen werde, verlorene Haustiere zu orten und in Fällen von Schäden oder Verletzungen durch Tiere die Eigentumsverhältnisse zu klären.
Der Entwurf wurde im September 2025 von einer Gruppe von Abgeordneten unter der Führung von Nina Ostanina eingereicht. Er sieht eine Änderung des bestehenden Gesetzes Über den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren vor und führt eine Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung bestimmter Haustierarten ein. Das System soll die Erfassung von Haustieren im gesamten Land vereinheitlichen.
Ursprünglich ging die Initiative von der Legislativversammlung St. Petersburgs aus. Zu den Hauptzielen gehören die Erleichterung der Rückkehr verlorener Tiere zu ihren Besitzern sowie die Beilegung von Streitigkeiten, wenn Haustiere Verletzungen oder Sachschäden verursachen. Der Ausschuss der Staatsduma für Ökologie, Naturressourcen und Umweltschutz hat den Entwurf bereits geprüft und empfiehlt seine Annahme in erster Lesung.
Unterdessen hat die Regierung eine weitere Überarbeitung des Vorhabens vorgeschlagen. Beamte regen an, die Änderungen in einen separaten, umfassenderen Gesetzentwurf zu integrieren, der auch die Registrierung und Kennzeichnung von Haustieren behandelt. Der Entwurf befindet sich noch in der vorläufigen Prüfung, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
Falls das Gesetz verabschiedet wird, müssten Besitzer bestimmter Haustiere diese in einer nationalen Datenbank registrieren. Das System soll die Verantwortung der Halter stärken und Konflikte im Zusammenhang mit Tieren verringern. Die nächsten Schritte hängen von den parlamentarischen Debatten und möglichen Anpassungen des Entwurfs ab.
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