Russland behält Umsatzgrenze für Kleinunternehmen bis 2029 bei 20 Millionen Rubel
Tim SimonRussland behält Umsatzgrenze für Kleinunternehmen bis 2029 bei 20 Millionen Rubel
Russische Abgeordnete haben ein Gesetz verabschiedet, das die Umsatzgrenze für Kleinunternehmen bis 2029 unverändert bei 20 Millionen Rubel belässt. Das neue Regelwerk soll Betrieben Planungssicherheit bieten, bevor die geplanten Kürzungen greifen. Der Gesetzentwurf wurde am 9. Juni vom Senator Wladimir Jakuschew und Mitgliedern der Partei Einiges Russland in die Staatsduma eingebracht. Die Duma billigte das Vorhaben, um Kleinbetrieben eine stabile Grundlage für ihre Finanzplanung zu geben.
Laut dem neuen Gesetz bleibt die Umsatzgrenze zunächst bis 2029 bei 20 Millionen Rubel. Ab 2030 sinkt sie dann schrittweise: Zuerst auf 15 Millionen Rubel und anschließend weiter auf 10 Millionen Rubel. Unternehmen erhalten so mehrere Jahre Zeit, um sich auf die niedrigeren Grenzen einzustellen.
Zusätzlich präzisiert das Gesetz, unter welchen Bedingungen Unternehmen vom vereinfachten Steuersystem zur Zahlung der Mehrwertsteuer (MwSt.) wechseln müssen. Mit der Verabschiedung des Gesetzes erhalten Kleinunternehmen in Russland klare Vorgaben für die kommenden Jahre. Die schrittweise Senkung der Umsatzgrenzen ab 2029 gibt den Betrieben ausreichend Zeit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen.
