07 June 2026, 10:12

Rotes Rathaus öffnet seine Türen: 7.000 Berliner strömen zum Tag der offenen Tür

Großes Interesse am Tag der Offenen Tür im Roten Rathaus

Rotes Rathaus öffnet seine Türen: 7.000 Berliner strömen zum Tag der offenen Tür

Berlins Rotes Rathaus öffnete zum zweiten Mal in zwei Jahren für die Öffentlichkeit

Rund 7.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, das historische Gebäude zu erkunden – manche mussten sich dabei in lange Schlangen einreihen. Der Tag der offenen Tür bot politische Diskussionen, Führungen und ein Programm für Kinder.

Gästen wurde Zugang zu sonst nicht öffentlich zugänglichen Bereichen gewährt, darunter das Büro des regierenden Bürgermeisters und der Sitzungssaal des Senats. Zudem standen zwei mobile Bürgerämter vor Ort, um Anfragen der Besucher zu beantworten.

Politiker wie der regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU) tauschten sich mit den Besuchern aus. Wegner betonte die Bedeutung des Dialogs mit den Worten: „Unsere Demokratie lebt vom Austausch.“ Auch Staatssekretäre beteiligten sich an den Gesprächen, die Themen von der kommunalen Politik bis hin zu Berlins Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 abdeckten.

Für jüngere Gäste gab es eine Schnitzeljagd und eine Kinder-Pressekonferenz mit Wegner. Die Aktivitäten sorgten dafür, dass Familien während der Erkundung des Gebäudes unterhalten wurden.

Im Vorjahr hatten etwa 8.300 Menschen den Tag der offenen Tür besucht – in diesem Jahr war die Resonanz zwar etwas geringer, aber weiterhin stark. Die Veranstaltung unterstrich die Rolle des Roten Rathauses als Ort der Bürgerbeteiligung und Transparenz.

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Der Aktionstag bot Berlinerinnen und Berlinern die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit ihrer Stadtregierung in Kontakt zu treten. Mit Führungen, Diskussionen und familienfreundlichen Angeboten sollte lokale Politik erlebbarer gemacht werden. Sollte das Interesse in den kommenden Jahren weiter steigen, könnten die Veranstalter über eine Erweiterung der Kapazitäten nachdenken.

Quelle