RLM wählt Kushwaha erneut zum Vorsitzenden und fordert Reformen für Bihar
Clara FrankeRLM wählt Kushwaha erneut zum Vorsitzenden und fordert Reformen für Bihar
Die Rashtriya Lok Morcha (RLM) hat auf ihrem Parteitag zentrale politische Forderungen und Personalentscheidungen bekannt gegeben. Upendra Kushwaha wurde einstimmig als nationaler Parteivorsitzender für die Amtszeit 2026–2029 wiedergewählt und setzt damit seine Führung in der Partei fort. Die RLM fordert die Regierung auf, Maßnahmen gegen die Abwanderung junger Menschen aus dem Bundesstaat Bihar zu ergreifen. Gleichzeitig setzt sich die Partei für den Ausbau der agrarbasierten Industrie ein, um die wirtschaftliche Perspektive in der Region zu verbessern.
Darüber hinaus verlangt die RLM eine angemessene Repräsentation der Scheduled Castes und Scheduled Tribes entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil in politischen Gremien. Zudem wird eine Neuabgrenzung der Wahlkreise für die Lok Sabha und die Landesparlamente auf Basis aktueller Bevölkerungsdaten gefordert, um eine gerechtere Vertretung zu gewährleisten.
Die Partei spricht sich für die Einführung eines Indischen Justizdienstes aus und fordert eine Überprüfung des Collegium-Systems, das derzeit für die Ernennung von Richtern verantwortlich ist. Die Haltung der RLM zum NDA-Bündnis bleibt dabei unverändert fest.
Die RLM würdigt zudem die Entwicklungsarbeit unter der Führung von Ministerpräsident Narendra Modi. Upendra Kushwahas Sohn, Deepak Prakash, wird während der gesamten aktuellen Amtszeit der NDA-Regierung in Bihar als Minister im Amt bleiben. Die Partei äußert sich optimistisch über Indiens wachsenden globalen Einfluss in den kommenden Jahren. Mit diesen Forderungen und Entscheidungen unterstreicht die RLM ihre politischen Prioritäten für die Zukunft. Die Partei setzt sich für strukturelle Reformen und eine stärkere Berücksichtigung sozialer Gerechtigkeit ein, während sie gleichzeitig ihre Unterstützung für die aktuelle Regierung in Bihar bekräftigt.
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