20 April 2026, 14:21

Rheinische Post übernimmt westfälische Zeitungen und baut Medienmacht aus

Schwarze Titelseite einer deutschen Zeitung vom 13. November 1939 mit der Überschrift "Weitpreubliche Zeitung", die eine Gruppe von Menschen in traditioneller deutscher Tracht in einer feierlichen Umgebung zeigt.

Rheinische Post übernimmt westfälische Zeitungen und baut Medienmacht aus

Die Rheinische Post will ihre Präsenz in Nordrhein-Westfalen ausbauen. Anfang März kündigte der Verlag an, mehrere westfälische Zeitungen sowie deren digitale Plattformen zu übernehmen. Der Schritt folgt einem wachsenden Trend der Medienkonzentration in Deutschland.

Durch die geplante Übernahme würde die Rheinische Post zur auflagenstärksten Tageszeitungsgruppe der Region aufsteigen. Zum Deal gehören sowohl die Print- als auch die Online-Aktivitäten der westfälischen Titel.

Die Kartellbehörden des Bundeskartellamts werden die Fusion prüfen, doch ihr Spielraum ist begrenzt: Sie dürfen lediglich untersuchen, wie sich der Deal auf Leserzahlen und Werbemärkte auswirkt. Rechtlich ist es ihnen untersagt zu bewerten, ob die Übernahme die journalistische Vielfalt oder das Meinungsspektrum für die Leser verringert.

Falls genehmigt, würde die Übernahme die Position der Rheinische Post in der regionalen Medienlandschaft weiter stärken. Gleichzeitig unterstreicht der Deal, wie Zeitungsbesitz in Deutschland zunehmend in den Händen weniger, großer Medienkonzerne konzentriert wird.

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