Rentnerin verliert 422.000 Rubel nach Vertrauensbruch durch Hilfsbereitschaft
Lukas BraunRentnerin verliert 422.000 Rubel nach Vertrauensbruch durch Hilfsbereitschaft
Eine 65-jährige Rentnerin aus Chabarowsk nahm einen 21-jährigen Mann bei sich auf, nachdem dieser behauptet hatte, keine Bleibe zu haben. Als Gegenleistung für die Unterkunft sollte der junge Mann ihr im Haushalt und bei Besorgungen helfen. Doch aus der Absprache wurde bald ein Fall für die Polizei, nachdem eine größere Geldsumme verschwunden war.
Die Rentnerin hatte dem jungen Mann ihre Bankkarte und die PIN anvertraut, damit er Lebensmittel einkaufen konnte. Im Laufe der Zeit nutzte er diesen Zugang jedoch, um 422.000 Rubel (etwa 4.600 US-Dollar) von ihrem Konto zu stehlen. Der Diebstahl blieb unbemerkt, bis die Frau ihren Kontostand prüfte und das Geld vermisste.
Sie erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein und nahmen den Verdächtigen später fest. Bei der Vernehmung stellte sich heraus, dass er das gestohlene Geld für die Miete einer Wohnung und die Begleichung persönlicher Schulden verwendet hatte.
Die Behörden beschlagnahmten das Smartphone des Verdächtigen als Teilersatz für den gestohlenen Betrag. Ein Strafverfahren wurde nach Artikel 158, Abschnitt 3 des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet, der Diebstahl regelt. Der Verdächtige bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft.
Der Fall der Rentnerin zeigt die Risiken auf, die mit der Weitergabe finanzieller Daten verbunden sind – selbst an Personen, die im Gegenzug Hilfe anbieten. Die Polizei rät den Bürgern, bei der Herausgabe persönlicher Bankinformationen größte Vorsicht walten zu lassen.






