Kein Verlangen nach Feuerwerk - Rekord-Petition für Böller-Verbot setzt Politik unter Druck
Eine Petition, die ein bundesweites Verbot von Böllern und Feuerwerk fordert, hat in ganz Deutschland massive Unterstützung erhalten. Bis Dienstagnachmittag hatten bereits fast 2,7 Millionen Menschen den Appell der Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterzeichnet. Die Kampagne der GdP ist damit zur größten Petition in der Geschichte des Landes geworden. Ihre rasante Verbreitung spiegelt die weit verbreitete Sorge über die Gefahren wider, die mit privatem Feuerwerk verbunden sind. Unterdessen wirbt in Berlin ein Pop-up-Store in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg weiterhin mit dem Verkauf von Feuerwerk. Der Laden, betrieben von einem Händler namens Meyer, bleibt trotz des wachsenden öffentlichen Drucks für strengere Regelungen geöffnet. Die Rekord-Petition setzt die Politik nun unter Zugzwang, die Gesetze zu Böllern und Feuerwerk zu überprüfen. Mit Millionen von Unterstützern könnte die Forderung nach einem Verbot die Behörden noch vor der nächsten großen Feiertagssaison zum Handeln zwingen. Das Ergebnis könnte den Verkauf und die Nutzung von Feuerwerk in Deutschland grundlegend verändern.