21 March 2026, 08:13

"Rehné": Ein einsamer Hirsch lebt seit Jahren an der Autobahn A7

Ein Hirsch, der eine von Pfosten gesäumte Waldstraße überquert, umgeben von grünem Gras und hohen Bäumen unter einem sichtbaren Himmel.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein einsamer Hirsch lebt seit Jahren an der Autobahn A7

Ein einzelner Hirsch ist in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau zu einer vertrauten Erscheinung geworden. Das Tier, das von Anwohnern Rehné getauft wurde, wird seit über zwei Jahren in der Gegend gesichtet. Trotz der Nähe zum Verkehr geben die Behörden Entwarnung: Die Unfallgefahr bleibe gering.

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Der Hirsch, der vermutlich etwa drei Jahre alt ist, hält sich häufig in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover auf. Bisher hat er sich der Autobahn selbst nie zu sehr genähert, sondern zieht sich meist in das angrenzende Waldgebiet zurück. Bisher gab es keine bekannten Zusammenstöße oder Vorfälle mit dem Tier.

Eine aktuelle Gefahrenanalyse ergab nur ein geringes Risiko für Autofahrer. Dennoch sollen vorsorglich bald Warnhinweise aufgestellt werden, um die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Die Polizei rät zudem, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, falls der Hirsch gesichtet wird.

Das Tier hat sich mittlerweile an den Lärm und die Bewegungen der vorbeifahrenden Fahrzeuge gewöhnt. Anders als bei Herden wurde dieser Hirsch stets allein beobachtet, was sein Verhalten leichter vorhersagbar macht.

Die Warnhinweise sollen nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch das Bewusstsein für Wildwechsel schärfen. Autofahrer werden aufgefordert, wachsam zu bleiben, aber plötzliche Lenkmanöver zu vermeiden. Vorerst führt der Hirsch sein gewohntes Leben – ungestört vom ständigen Verkehr auf der Autobahn.

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