13 June 2026, 02:17

RegioBus-Linien bleiben 2026 erhalten – Regionalverband gibt Entwarnung

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

RegioBus-Linien bleiben 2026 erhalten – Regionalverband gibt Entwarnung

Der Regionalverband hat bestätigt, dass alle 35 RegioBus-Linien auch im kommenden Jahr weiter betrieben werden. Die Entscheidung folgt auf die deutliche Unterstützung durch Landkreise und Bürgermeister, die sich für den Erhalt der Verbindungen ausgesprochen hatten. Die Linien verbinden wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Zentren und lokale Gemeinden – insbesondere in Regionen ohne Bahnanbindung.

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Ursprünglich sollten die Busverbindungen im Rahmen von Sparmaßnahmen gekürzt werden. Doch lokale Verantwortungsträger setzten sich für den Fortbestand des Angebots ein. Der Regionalverband nahm diese Bedenken auf und zog die geplanten Streichungen zurück.

Aktuell finanziert sich das System über ein umlagebasiertes Modell. Die Landkreise und kreisfreien Städte tragen den Großteil der Kosten. Die jährlichen Gesamtausgaben für den Betrieb des gesamten Netzes belaufen sich auf rund 116 Millionen Euro. Eventuelle Fehlbeträge werden gemeinsam von den Mitgliedskreisen, -städten und durch Landeszuschüsse ausgeglichen.

Ab 2027 tritt ein neues, einheitliches Finanzierungsrahmenwerk in Kraft. Dieses verteilt mögliche Defizite kollektiv auf alle Beteiligten. Zudem wird der Verband die Leistungen regelmäßig überprüfen, was langfristig zu Anpassungen im Liniennetz führen kann.

Die Linien bleiben damit vorerst für das nächste Jahr erhalten. Die bestehende Finanzierungsstruktur bleibt bis zur Einführung des neuen Systems 2027 unverändert – und sichert so weiterhin die Verkehrsanbindung für Gemeinden in der gesamten Region.

Quelle