17 June 2026, 22:31

Rassismusvorwürfe erschüttern Montrealer Polizei – Ethik-Kommissar ermittelt

CP NewsAlert: Polizeiethikkommissar prüft Montreal-Rassismusvorwürfe

Rassismusvorwürfe erschüttern Montrealer Polizei – Ethik-Kommissar ermittelt

Der Polizeietik-Kommissar von Québec hat eine Überprüfung der Vorwürfe wegen Rassismus und Diskriminierung innerhalb der Polizei von Montreal eingeleitet. Die Untersuchung folgt einer Beschwerde der Roten Koalition, einer Bürgerinitiative, die sich auf das Verhalten in der Wache 39 im Stadtteil Montréal-Nord bezieht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Beschwerde wurde nach der Auflösung einer nächtlichen Streifenabteilung im multikulturellen Viertel Montréal-Nord eingereicht. Die Rote Koalition wirft Beamten der Wache vor, Anwohner rassistisch kontrolliert und belästigt zu haben. Zudem soll es Repressalien gegen Mitarbeiter gegeben haben, die die Missstände gemeldet hatten.

Die Polizei von Montreal hat bereits Konsequenzen gezogen: Vierzehn Beamte der Wache 39 wurden versetzt, zwei weitere suspendiert. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob Anklage wegen Straftaten erhoben wird.

Das Büro des Polizeietik-Kommissars wird die Ermittlungen erst öffentlich bestätigen, falls ein Beamter vor das Verwaltungsgericht für Polizeietik verwiesen wird. Die Überprüfung läuft bereits, und mögliche disziplinarische Maßnahmen stehen an. Die Polizei von Montreal bewertet die Lage weiterhin, während die Staatsanwaltschaft über strafrechtliche Schritte entscheidet. Das Ergebnis hängt von den Feststellungen des Ethik-Kommissars und der Justizbehörden ab.

Lesen Sie auch:

Quelle