Rasender 20-Jähriger flieht mit 200 km/h vor der Polizei in Südbaden
Marie SchulzMit 200 km/h durch die Stadt - Polizei stoppt fliehenden Fahrer - Rasender 20-Jähriger flieht mit 200 km/h vor der Polizei in Südbaden
Ein 20-jähriger Autofahrer wurde nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd durch Südbaden festgenommen. Die Flucht begann, als Polizisten den Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit und mit Schlangenlinien über die Fahrspuren auf der Bundesstraße 518 beobachteten. Die Beamten stoppten den Mann schließlich, nachdem er sein Fahrzeug verlassen hatte und zu Fuß zu fliehen versuchte.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als Streifenpolizisten den Wagen mit deutlich überhöhtem Tempo fuhren sahen. Der Fahrer fuhr zudem auf der Mittellinie, woraufhin die Polizei ihn zum Anhalten aufforderte. Statt zu bremsen, gab er jedoch abrupt Gas und erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h.
Wegen der extremen Gefahr brachen die Beamten die Verfolgung vorübergehend ab, als der Fahrer durch Wohngebiete raste. Später nahmen sie die Jagd wieder auf und konnten ihn schließlich stellen, nachdem er sein Auto verlassen hatte und zu fliehen versuchte.
Die Behörden zogen seinen Führerschein ein und ermitteln nun wegen illegaler Straßenrennen nach § 315d StGB. Die Vorwürfe können Geldstrafen oder Haft bis zu zwei Jahren nach sich ziehen, bei Gefährdung von Menschen oder Sachwerten drohen sogar strengere Strafen. Die Flucht vor der Polizei verschärft die Konsequenzen zusätzlich – darunter Führerscheinentzug und Punkte in Flensburg.
Dem Fahrer drohen nun vielfältige rechtliche Folgen. Neben möglichen Haftstrafen oder Geldbußen könnte ihm ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten – oder länger, je nach Schwere des Vergehens – auferlegt werden. Weitere Sanktionen umfassen 1–2 Punkte in Flensburg und im Extremfall sogar den dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis.






