21 April 2026, 08:15

Potsdam führt als erste Stadt Brandenburgs Steuer auf Einwegverpackungen ein

Plakat mit Text, der besagt, dass Bundesstaaten jährlich über 3,6 Milliarden Dollar für die Durchsetzung von Cannabis-Gesetzen verschwendet werden, illustriert von einem überlaufenden Müllcontainer.

Potsdam führt als erste Stadt Brandenburgs Steuer auf Einwegverpackungen ein

Potsdam wird erste Stadt in Brandenburg mit Steuer auf Einwegverpackungen

Ab dem 1. Juli 2023 führt Potsdam als erste Stadt in Brandenburg eine Abgabe auf Einwegprodukte ein. Betroffen sind vor allem Einwegbecher, -teller, -schalen und -besteck. Mit der Maßnahme wollen die Verantwortlichen nicht nur die Haushaltslage entlasten, sondern auch den Umstieg auf Mehrwegalternativen fördern.

Das Vorhaben orientiert sich an ähnlichen Modellen in anderen deutschen Städten. Vorreiter war Tübingen in Baden-Württemberg, gefolgt von Freiburg und Konstanz, die vergleichbare Gebühren einführten. In Potsdam sollen auf jeden Einwegbecher, -teller oder -schale 50 Cent erhoben werden, auf jedes Besteckteil 20 Cent.

Angesichts knapper Kassen suchen Kommunen in Brandenburg nach neuen Einnahmequellen. Langfristig könnte die Abgabe ab 2027 jährlich rund eine Million Euro einbringen. Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg unterstützt den Plan bereits und sieht darin sowohl finanzielle als auch ökologische Chancen.

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Potsdam reiht sich damit in einen bundesweiten Trend ein. Durch die Besteuerung von Einwegartikeln will die Stadt Abfall reduzieren und gleichzeitig die kommunalen Haushalte stärken. Die Initiative steht für einen größeren Wandel – weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu nachhaltigen Lösungen.

Die Steuer tritt Mitte 2023 in Kraft und macht Potsdam zur ersten Stadt in Brandenburg mit einer solchen Regelung. Sobald das System voll greift, werden jährlich etwa eine Million Euro erwartet. Andere Kommunen in der Region könnten nun nachziehen.

Quelle