24 June 2026, 11:00

Philadelphias umstrittenes Gesetz Bill 260060 droht vor Gericht zu scheitern

Philadelphia verklagt: Warum das US-Justizministerium gegen neues Stadtrecht kämpft

Philadelphias umstrittenes Gesetz Bill 260060 droht vor Gericht zu scheitern

Der Gesetzesentwurf Bill 260060 wird vorerst als Gesetz gelten, sofern keine gerichtliche Intervention erfolgt. Ursprünglich sollte er in Kraft treten, nachdem Bürgermeisterin Cherelle Parker ihn weder unterzeichnete noch ein Veto einlegte. Die Umsetzung ist für Anfang Juli vorgesehen. Der Stadtrat von Philadelphia hatte den Entwurf bereits am 23. April verabschiedet. Bill 260060 führt neue Vorschriften für Bundesbeamte ein, darunter Identifikations-, Masken- und Fahrzeugauflagen. Eingebracht wurde das Gesetz von Kendra Brooks und Rue Landau als Teil des sogenannten 'ICE Out'-Pakets.

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Stadtjuristin Renee Garcia hatte jedoch von einer Unterzeichnung abgeraten. Sie verwies auf mögliche rechtliche Probleme und verfassungswidrige Passagen im Gesetzestext. Das US-Justizministerium geht noch einen Schritt weiter und argumentiert, dass Bill 260060 gegen die Supremacy Clause verstößt. Aus diesem Grund hat es eine Klage gegen Philadelphia eingereicht.

Stanley Woodward, stellvertretender Generalstaatsanwalt, begründete die Klage damit, dass die Stadt durch das Gesetz gegen die Verfassung verstößt. Die rechtliche Auseinandersetzung könnte nun entscheiden, ob Bill 260060 tatsächlich in Kraft tritt. Sollte kein Gericht eingreifen, wird Bill 260060 vorerst gelten. Die Stadt Philadelphia steht jedoch vor einer möglichen juristischen Niederlage, da sowohl interne als auch bundesweite rechtliche Bedenken gegen das Gesetz vorliegen.

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