08 May 2026, 05:01

Philadelphia plant 4-Prozent-Steuer auf Uber und Lyft – um Schulen zu retten

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Philadelphia plant 4-Prozent-Steuer auf Uber und Lyft – um Schulen zu retten

Die Stadt Philadelphia plant eine neue Steuer auf Fahrtenvermittlungsdienste wie Uber und Lyft. Der Vorschlag soll Millionen für den Schulbezirk einbringen und die Schließung von Schulen verhindern – doch die Entscheidung steht noch aus.

Der Stadtrat muss den Haushalt bis Ende Juni finalisieren und dabei die Interessen von Bildungseinrichtungen, Fahrdienstleistern und Kleinunternehmern abwägen. Die geplante Abgabe beträgt 4 Prozent auf jede Fahrt mit Uber oder Lyft. Damit könnte der Schulbezirk Philadelphia schätzungsweise 48 Millionen Euro einnehmen. Das Geld soll vor allem dazu dienen, die Versetzung von 340 Lehrkräften und Mitarbeitern zu verhindern und bestehende Leistungen trotz drohender Schließungen aufrechtzuerhalten.

Schüler der Science Leadership Academy (SLA) berichten bereits von den spürbaren Folgen der Kürzungen im Bildungsbereich. Sie fordern die rasche Verabschiedung der Steuer, um weitere Einschnitte zu vermeiden. Gleichzeitig kündigen Uber und Lyft an, die zusätzlichen Kosten direkt an die Kunden weiterzugeben.

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Falls der Stadtrat dem Vorhaben zustimmt, würde die Steuer in den kommenden Monaten in Kraft treten. Betroffen wären nicht nur Fahrer und Kunden, sondern auch lokale Unternehmen, die auf Fahrtenvermittlungsdienste angewiesen sind. Besonders Kleinunternehmer befürchten, dass die Abgabe ihre Gewinne schmälert und Kunden davon abhält, solche Dienste zu nutzen.

Die Entscheidung über die Steuer wird somit nicht nur über die Finanzierung des Schulbezirks entscheiden, sondern auch direkte Auswirkungen auf den lokalen Wirtschaftsverkehr haben. Die Einführung der Steuer könnte dem Schulbezirk dringend benötigte Mittel sichern und die Schließung von Bildungseinrichtungen verhindern. Gleichzeitig steht der Stadtrat vor der Herausforderung, mögliche negative Folgen für Fahrdienstleister, Kunden und Kleinunternehmer abzufedern. Die endgültige Beschlussfassung wird zeigen, wie die Stadt diese widerstreitenden Interessen in Einklang bringt.

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