23 March 2026, 06:14

Petershausen erwartet 2026 erstmals Haushaltsüberschuss bei Wasser und Abwasser

Plakat mit der Aufschrift "Energieeffiziente Heimverbesserungen" mit einer Aufzählung von Steuergutschriften für Energieeffizienzverbesserungen, das Bilder eines Hauses, einer Couch, einer Lampe, eines Schranks, einer Vase und anderer Gegenstände zeigt.

Petershausen erwartet 2026 erstmals Haushaltsüberschuss bei Wasser und Abwasser

Petershausens Gemeindewerke (EGP) rechnen 2026 mit einem Haushaltsüberschuss bei Wasser und Abwasser

Die positive Prognose folgt auf die Gebührenanpassungen zu Jahresbeginn. Wie die Verantwortlichen bestätigen, waren die Erhöhungen notwendig, um frühere Defizite auszugleichen – nicht jedoch, um zusätzliche Gewinne zu erzielen.

Die Wasser- und Abwassergebühren in Petershausen stiegen zwischen 2022 und 2025 um etwa 12 bis 15 Prozent. Dieser Anstieg liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt von 18 bis 22 Prozent in vergleichbaren Kommunen. Im Vergleich zu Großstädten wie München, wo die Gebühren um rund 25 Prozent kletterten, oder Berlin mit einem Plus von 20 Prozent, fielen die Anpassungen in Petershausen moderater aus. Ähnlich zurückhaltend entwickelten sich die Tarife in anderen kleineren bayerischen Städten.

Die höheren Gebühren helfen nun, die in den vergangenen vier Jahren entstandenen Defizite zu verringern. Zahlreiche kostspielige Infrastrukturprojekte wurden jedoch auf 2027 verschoben – eine Maßnahme, die zum erwarteten Überschuss im kommenden Jahr beiträgt.

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Allein aus der Wasserversorgung werden voraussichtlich 110.000 Euro eingenommen, die Abwasserentsorgung soll zusätzliche 250.700 Euro einbringen. Rechtlich müssen diese Leistungen kostendeckend erbracht werden, um langfristig eine ausgeglichene Haushaltslage ohne Gewinnabsichten zu gewährleisten.

Der prognostizierte Überschuss wird die Finanzen der Wasser- und Abwasserwirtschaft in Petershausen stabilisieren. Da Investitionen bis 2027 aufgeschoben wurden, können die Mittel aus 2026 zunächst zur Deckung früherer Fehlbeträge genutzt werden. Die Gebührenstruktur sorgt dafür, dass die Erhöhungen in der Gemeinde geringer ausfallen als in vielen anderen deutschen Städten und Gemeinden.

Quelle