31 May 2026, 04:13

Ostdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionslücken und Fachkräftemangel

Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät über Reformbedarf

Ostdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionslücken und Fachkräftemangel

Ostdeutsches Wirtschaftsforum: Spitzenpolitiker und Wirtschaftselite beraten über drängende Probleme

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni kommt im brandenburgischen Bad Saarow die politische und wirtschaftliche Führungselite zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Bewältigung akuter wirtschaftlicher Herausforderungen in der Region – von Investitionslücken über Fachkräftemangel bis hin zum demografischen Wandel. Eine aktuelle Studie unterstreicht die Dringlichkeit dieser Themen vor Beginn der Diskussionen.

Eine Untersuchung des Ifo-Instituts Dresden, im Auftrag ostdeutscher Wirtschaftsverbände erstellt, warnt vor wachsenden wirtschaftlichen Risiken in der Region. Als zentrale Problemfelder werden schleppende Investitionen, ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie eine rasant alternde Bevölkerung genannt. Die Autoren fordern unverzügliche Maßnahmen, um ein weiteres Abhängen Ostdeutschlands zu verhindern.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstag als Redner auftreten und trifft dort auf weitere prominente Teilnehmer. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, werden erwartet. Wirtschaftministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihre geplante Teilnahme hingegen kurzfristig abgesagt.

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Auf der Agenda stehen die Auswirkungen globaler Krisen sowie die Reformpläne der Regierung. Die Teilnehmenden wollen erörtern, wie Deutschlands Attraktivität als Wirtschaftsstandort gestärkt werden kann – mit besonderem Fokus auf Lösungen für die wirtschaftlichen Schwächen Ostdeutschlands.

Das dreitägige Forum bringt Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft zusammen, um Strategien gegen die regionalen Herausforderungen zu entwickeln. Die Erkenntnisse des Ifo-Instituts betonen die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen, um Investitionen anzukurbeln, Fachkräfte zu gewinnen und den demografischen Niedergang aufzuhalten. Die Beschlüsse des Forums könnten die wirtschaftliche Zukunft Ostdeutschlands in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

Quelle