20 April 2026, 12:33

Olympia 2026 ohne Russland und Belarus: Politischer Ausschluss mit Folgen

Buch mit dem Titel "Olympische Spiele-Rezension Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" mit einer Stadtansicht auf dem Cover, das auf einer flachen Oberfläche liegt.

Olympia 2026 ohne Russland und Belarus: Politischer Ausschluss mit Folgen

Die Winterspiele 2026 finden ohne Russland und Belarus statt

Die Olympischen Winterspiele 2026 werden ohne die Teilnahme Russlands und Belarus' ausgetragen. Beide Länder wurden aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine ausgeschlossen. Die Entscheidung fügt dem langjährigen Einfluss der Politik auf die Spiele ein weiteres Kapitel hinzu.

Politische Einflüsse prägten die Winterspiele schon immer. 1924 wurden Deutschland und seine Kriegsverbündeten von der ersten Austragung ausgeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg durften Deutschland und Japan 1948 in St. Moritz aus demselben Grund nicht antreten.

Russlands Vorherrschaft in Wintersportdisziplinen ist gut dokumentiert. Seit seinem olympischen Debüt 1956 führte das Land neunmal die Medaillenzählung an. Allein die Eishockeymannschaft holte siebenmal Gold. Doch die Spiele 2026 werden die ersten seit Jahrzehnten ohne russische oder belarussische Athlet:innen sein.

Trotz ihres geringeren Umfangs als die Sommerspiele besitzen die Winterspiele stets großes Gewicht. Die Veranstaltung zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich und kostet über zwei Milliarden Franken. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Interessen bleiben hoch. Zwar galten die Winterspiele traditionell als weniger politisiert als ihre sommerliche Entsprechung – aktuelle Konflikte haben dieses Bild jedoch verändert.

Den Athlet:innen wird 2026 dennoch eine Plattform für persönliche Statements bleiben. Die Spiele bleiben eine Mischung aus sportlichen Träumen und geopolitischen Realitäten.

Der Ausschluss Russlands und Belarus' folgt einem Muster olympischer Sperren, die mit Kriegen zusammenhängen. Frühere Austragungen sahen ähnliche Maßnahmen gegen Deutschland und Japan. Für 2026 wird das Fehlen zweier Wintersport-Großmächte den Wettbewerb und die Debatten neu prägen.

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Die Spiele bleiben sowohl ein Spektakel als auch eine Bühne für globale Spannungen. Ihre wirtschaftliche und politische Bedeutung ist unvermindert groß.

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