Nokia streicht Stellen in der Schweiz – Umstrukturierung trifft Belegschaft
Marie SchulzNokia streicht Stellen in der Schweiz – Umstrukturierung trifft Belegschaft
Nokia hat Pläne bekannt gegeben, im Rahmen einer weltweiten Umstrukturierung Stellen in der Schweiz abzubauen. Das Unternehmen informierte die Mitarbeiter am Dienstagnachmittag über die geplanten Entlassungen, doch die genaue Zahl der betroffenen Arbeitsplätze bleibt vorerst unklar. Betriebsratsvertreter fordern nun sozialverträgliche Lösungen, um die Folgen abzufedern.
Die Stellenstreichungen sind Teil von Nokias umfassendem "Anpassungsplan", mit dem Investitionen optimiert und Geschäftsmodelle neu ausgerichtet werden sollen. Zudem verlagert das Unternehmen Teile seiner Aktivitäten in Länder mit niedrigeren Kosten. In der Schweiz beschäftigt Nokia derzeit rund 140 Mitarbeiter.
Da die Entlassungen eine gesetzliche Schwelle überschreiten, war Nokia verpflichtet, die Belegschaft offiziell zu informieren. Die Mitarbeitervereinigung Angestellte Schweiz fordert, vor der Umsetzung der Kündigungen Alternativen zu prüfen. Die Organisation besteht darauf, dass alle möglichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Auswirkungen auf die Beschäftigten zu mildern.
Bisher hat Nokia keine öffentliche Stellungnahme zu der Situation abgegeben. Die endgültige Zahl der Arbeitsplatzverluste wird voraussichtlich noch Wochen in Anspruch nehmen, bis sie feststeht.
Die Entlassungen werden einen Teil der Schweizer Belegschaft von Nokia betreffen, wobei die genauen Zahlen noch geprüft werden. Mitarbeitervertretungen drängen das Unternehmen, Alternativen in Betracht zu ziehen und die Betroffenen zu unterstützen. Das weitere Vorgehen hängt von den anstehenden Gesprächen zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern ab.






