Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag rückt näher
Clara Franke"Endlich!": Kraushaar drängt auf Tempo bei Prag-Bahnlinie - Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag rückt näher
Lange erwartete Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Dresden und Prag macht großen Schritt nach vorn
Die Planung für die seit langem geplante Schnellbahnverbindung zwischen Dresden und Prag hat einen entscheidenden Fortschritt erzielt. Die ersten Vorbereitungen begannen bereits im August 2017 – seitdem sind fast achteinhalb Jahre vergangen. Nun wartet das Projekt auf die Zustimmung des Bundestags, nachdem das Bundesverkehrsministerium die finalen Unterlagen zur Prüfung eingereicht hat.
Das Herzstück der neuen Strecke ist ein 30 Kilometer langer Tunnel durch das östliche Erzgebirge. Diese Schlüsselinfrastruktur soll die Reisezeit zwischen Dresden und Prag auf nur eine Stunde verkürzen. Zudem soll die Neubaustrecke einen Engpass auf der bestehenden Verbindung beseitigen und die Lärmbelastung für Anwohner verringern.
Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar drängt auf eine zügige Entscheidung. Sie betont, dass eine beschleunigte Prüfung EU-Fördergelder freisetzen und die gemeinsame Umsetzung mit Tschechien sichern könnte. Kraushaar fordert den Bundestag außerdem auf, die langfristige Finanzierung des Projekts abzusichern.
Die Bahnverbindung hat eine erhebliche strategische Bedeutung. Nach ihrer Fertigstellung wird sie eine zentrale Achse zwischen Berlin, Prag und Wien bilden und so das Verkehrsnetz in Mitteleuropa stärken.
Nun muss der Bundestag die Planungsunterlagen bewerten, bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Bei einer Genehmigung würde die Strecke den grenzüberschreitenden Verkehr verbessern und die Überlastung der aktuellen Verbindung entlasten. Der Erfolg des Projekts hängt von einer zeitnahen Finanzierung und der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien ab.






