Neue Elbbrücke startet: 120 Millionen Euro für bessere Verkehrsverbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Marie SchulzNeue Elbbrücke startet: 120 Millionen Euro für bessere Verkehrsverbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Neue Elbbrücke verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Ein neues Brückenbauwerk über die Elbe wird künftig Sachsen-Anhalt und Brandenburg verbinden. Das als lebenswichtige Verkehrsader beschriebene Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für die regionale Infrastruktur. Bei einem feierlichen Spatenstich gaben Bundes- und Landesvertreter den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten.
Die Brücke wird sich über 1.109 Meter durch das Elbtal erstrecken und eine Fahrbahnbreite von 13,8 Metern zwischen den Geländern aufweisen. Sie ist Teil der Bundesstraße 189 und verbindet Geestgottberg im Landkreis Stendal mit Wittenberge im Landkreis Prignitz. Die Bauarbeiten beginnen auf der brandenburgischen Seite in Wittenberge.
An der symbolischen Grundsteinlegung nahmen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens und Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach teil. Schnieder bezeichnete die Brücke als „entscheidende Verkehrsader“. Crumbach betonte ihre Bedeutung als zentrale Verbindung für Pendler, regionale Unternehmen und den Tourismus im Elbtal – zudem werde sie die Radwege verbessern. Hüskens hob die Vorteile des Projekts hervor, darunter eine höhere Mobilität, bessere Straßenanbindungen und neue Chancen für die regionale Entwicklung.
Die Bundesregierung stellt für das Vorhaben rund 120 Millionen Euro bereit. Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant.
Die neue Brücke wird die Verkehrsverbindungen zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg deutlich verbessern. Sie kommt Pendlern, Unternehmen und dem Tourismus zugute und optimiert gleichzeitig die Radinfrastruktur. Das vom Bund finanzierte Projekt soll in drei Jahren abgeschlossen sein.
