29 June 2026, 12:22

Nationalmannschaft vor der WM 2026: Druck wächst nach schwachen Testspielen

Keine Entschuldigungen dieses Mal

Nationalmannschaft vor der WM 2026: Druck wächst nach schwachen Testspielen

Deutschlands Nationalmannschaft gerät zunehmend unter Druck – die Leistungen vor der WM 2026 werfen Fragen auf

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte gehofft, dass die kommende Turnierphase ganz im Zeichen des Sports stehen würde. Doch die jüngsten Schwächen des Teams lenken die Aufmerksamkeit auf dessen Defizite.

Die Mannschaft zeigt in den letzten Spielen eine unbeständige Form: Zwar gelang ein Sieg gegen Curaçao, doch gegen die Elfenbeinküste und Ecuador gab es spürbare Probleme. Nun steht mit Paraguay eine weitere harte Prüfung bevor – Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bereits Mängel in der Physis und in Zweikämpfen angemahnt.

Trotz der Herausforderungen bleibt DFB-Direktor Rudi Völler gelassen. Er lobte zwar die Leidenschaft der Spieler, räumte aber ein, dass das Team mitunter unsicher wirke. Die jüngsten Erfolge Paraguays gegen Brasilien und Argentinien erhöhen den Druck, doch Völlers entspannte Haltung steht im Kontrast zu den wachsenden Bedenken.

Besonders in der Defensive gibt es weiterhin Schwachstellen – vor allem auf der rechten Seite mit Joshua Kimmich und im Tor mit Manuel Neuer. Auch im Angriff fehlt es an Variabilität: Zu viele Spieler mit ähnlichem Profil machen das Spiel berechenbar. Selbst Lichtblicke wie Deniz Undav und Jamal Musiala, die für Explosivität sorgen, hatten mit einfachen Passfehlern zu kämpfen.

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Nun stellen sich dem DFB und der deutschen Öffentlichkeit drängende Fragen zur sportlichen Klasse des Teams. Historische Stärke gegen favorisierte Gegner zählt wenig, wenn taktische und physische Mängel bestehen bleiben. Der Weg zur WM 2026 verspricht alles andere als ruhig zu werden.

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