04 May 2026, 16:17

Moskaus erstes Silikonfiguren-Museum öffnet im Sarjadje-Park mit hyperrealistischen Skulpturen

Großer Raum mit zahlreichen Statuen und Skulpturen auf Sockeln, architektonischen Elementen wie Wänden, Säulen und Geländern, Deckenleuchten und einigen Besuchern, ähnlich dem Metropolitan Museum of Art.

Moskaus erstes Silikonfiguren-Museum öffnet im Sarjadje-Park mit hyperrealistischen Skulpturen

Moskaus Sarjadje-Park präsentiert Historial. Die Sammlung – Russlands erstes Museum für Silikonfiguren

Im Sarjadje-Park wurde nun Historial. Die Sammlung eröffnet, das erste Museum Russlands, das sich ausschließlich hyperrealistischen Silikonfiguren widmet. Auf einer Fläche 12 Meter unter der Erde in der Parking Gallery versammelt die Ausstellung lebensechte Skulpturen historischer und moderner Persönlichkeiten. Besucher können hier detailgetreue Nachbildungen von Peter dem Großen bis hin zur Hockey-Legende Wladislaw Tretjak bewundern.

Das Museum zeigt 50 hyperrealistische Figuren, die nach der Auswertung jahrzehntelanger Umfragedaten ausgewählt wurden. Zu den Exponaten zählen Peter der Große, Juri Gagarin, Alexander Puschkin und Wladimir Wyssozki. Auch zeitgenössische Persönlichkeiten sind vertreten – etwa Balletttänzerinnen in einer Szene aus Schwanensee oder Kultfiguren der jüngeren Geschichte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die verblüffende Echtheit der Figuren entsteht durch eine Kombination aus modernster Technik und handwerklicher Kunst. Spezialisten des Unternehmens Mosaika fertigten jede Skulptur aus Silikon und maßgefertigten Augenprothesen. Künstliche Intelligenz unterstützte die Konstruktion der inneren Metallgerüste, um präzise Proportionen zu gewährleisten.

Hinter den Kulissen wirkte ein interdisziplinäres Team mit: Dazu gehörte Alexander Tomaschenko, ein Designer, der durch seine Arbeit an Moskauer Metrostationen bekannt wurde. Seine Erfahrung prägte die räumliche Gestaltung des Museums. Die Kostümbildnerin Oksana Schewtschenko steuerte ebenfalls wertvolle Impulse bei – etwa bei der Neuinterpretation historischer Gewänder mit modernen Akzenten, wie Gogols Mischung aus klassischem Anzug und dramatischem Umhang.

Die Ausstellung bereichert das kulturelle Angebot des Sarjadje-Parks. Mit den bereits gezeigten 50 Figuren planen die Veranstalter, die Sammlung schrittweise zu erweitern. Die unterirdische Lage und die lebensechten Skulpturen sollen den Besuchern ein immersives Erlebnis bieten – eine Reise durch Russlands Vergangenheit und Gegenwart.

Quelle