30 March 2026, 08:15

Monatelange Bahn-Sperrung im Süden Frankfurts: Was Pendler jetzt wissen müssen

Schwarz-weiß-Foto einer Brücke, die einen Fluss in Leipzig, Deutschland, überspannt, mit Gebäuden, Bäumen und einem Hügel im Hintergrund.

Monatelange Bahn-Sperrung im Süden Frankfurts: Was Pendler jetzt wissen müssen

Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt

Ab dem 4. April 2023 wird eine wichtige Bahnverbindung im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat stillgelegt. Die Sperrung, die bis zum 15. Mai andauert, ermöglicht dringend notwendige Modernisierungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße sowie an der umliegenden Infrastruktur. Fahrgäste auf mehreren Strecken müssen in dieser Zeit mit Ausfällen und Umleitungen rechnen.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof. Während der Bauarbeiten werden neue Widerlager für die Eisenbahnbrücke errichtet und eine Entflechtungsanlage in der Nähe von Forsthaus saniert. Dazu gehören der Rückbau von Dammteilen, Rammarbeiten für Pfähle sowie der Einsatz von Schwerlastkränen, um neue Bauteile zu positionieren.

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Um den Zugverkehr bis Ende 2027 aufrechterhalten zu können, werden zwei provisorische Brücken installiert. Diese übernehmen den Verkehr, während die dauerhaften Bauwerke fertiggestellt werden. Zu den weiteren Maßnahmen zählen der Einbau neuer Pfähle und temporärer Stützen für die Entflechtungsanlage.

Die Sperrung führt zu erheblichen Einschränkungen im Fahrplan: Die Regional-Express-Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen fällt komplett aus. Auch die Nachtzüge der RB58 zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk werden eingestellt. Die RB58-Tagesverbindungen werden stattdessen über Frankfurt-Louisa umgeleitet, um die gesperrte Strecke zu umfahren.

Die sechswöchige Vollsperrung ist Teil eines langfristigen Projekts zur Modernisierung des Frankfurter Schienennetzes. Bis 2027 sorgen die Behelfsbrücken dafür, dass der Zugverkehr aufrechterhalten bleibt – dennoch müssen Fahrgäste mit Verspätungen und alternativen Routen rechnen. Die Deutsche Bahn hat bisher nicht bekannt gegeben, wie viele zusätzliche Arbeitskräfte oder Auftragnehmer an den Bauarbeiten beteiligt sein werden.

Quelle