Mijas verschärft Grundstückspflichten gegen Waldbrandgefahr im Sommer
Der Stadtrat von Mijas hat die Vorschriften zur Pflege von Grundstücken verschärft, um die Waldbrandgefahr während der Hochrisikozeit zu verringern. Bürgermeisterin Ana Mata unterzeichnete kürzlich eine neue Verordnung, die Eigentümer von Fincas und Grundstücken verpflichtet, regelmäßig Reinigungs-, Rodungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen.
Die Maßnahmen sollen nicht nur Brände verhindern, sondern auch die Sicherheit, Hygiene und das Erscheinungsbild der Stadt verbessern. Die neuen Regelungen sehen vor, dass Grundstücksbesitzer ihre Flächen ordnungsgemäß unterhalten müssen. Dies ist nach lokalen und städtischen Vorschriften vorgeschrieben, um Brandgefahren vorzubeugen. Viele Grundstücke in Mijas stellen jedoch weiterhin ein Risiko dar, da sie nicht ausreichend gepflegt werden.
Falls Eigentümer die Vorgaben ignorieren, können die Behörden selbst tätig werden und die Flächen räumen. Die Kosten für diese Arbeiten werden den Verantwortlichen in Rechnung gestellt – zusätzlich zu möglichen Strafen. Der Stadtrat warnt zudem, dass vernachlässigte Flächen zu Bußgeldern oder sogar gerichtlichen Anordnungen führen könnten.
Erst kürzlich führten Feuerwehrkräfte von EMA INFOCA eine kontrollierte Brandrodung in der Region durch. Solche präventiven Maßnahmen sollen die Gefahr von unkontrollierten Feuern reduzieren, insbesondere während der trockenen Sommermonate. Mit den verschärften Vorschriften will die Stadt Mijas sicherstellen, dass Grundstücke regelmäßig gewartet werden. Neben der Brandprävention profitieren davon auch die allgemeine Sicherheit und das Stadtbild. Eigentümer sind nun aufgefordert, ihrer Verantwortung nachzukommen, um mögliche Konsequenzen zu vermeiden.






