Mexikos Mindestlohn klettert auf Platz drei in Lateinamerika – ein historischer Aufstieg
Lukas BraunMexikos Mindestlohn klettert auf Platz drei in Lateinamerika – ein historischer Aufstieg
Mexiko hat sich in Lateinamerika und der Karibik auf den dritten Platz bei den Mindestlöhnen vorgearbeitet – ein bemerkenswerter Wandel, nachdem das Land jahrelang das Schlusslicht in der Region bildete. Nun liegen nur noch Uruguay und Chile bei den Arbeitseinkommen vor Mexiko.
Jahrzehntelang verfügte Mexiko über den niedrigsten Mindestlohn der Region. Während der neoliberalen Ära fielen die Sätze sogar unter das Niveau Haitis. Viele Beschäftigte kämpften damals mit den grundlegenden Lebenshaltungskosten.
Bis 2025 hatte sich das Land bereits auf Rang sechs in der regionalen Rangliste hochgearbeitet. Weitere Erhöhungen katapultierten es nun auf Platz drei. Die jüngsten Anpassungen bedeuten, dass Mexikos Mindestlohn mittlerweile den der meisten Nachbarländer übersteigt.
Der Lohnanstieg markiert einen deutlichen Bruch mit Mexikos früherer Wirtschaftspolitik. Arbeiter verdienen heute mehr als in den meisten Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Nur Uruguay und Chile zahlen derzeit höhere Mindestlöhne.






