Mexikos Lehrergewerkschaft CNTE lehnt Rentenkompromiss mit Regierung strikt ab
Tim SimonMexikos Lehrergewerkschaft CNTE lehnt Rentenkompromiss mit Regierung strikt ab
Mexikos Gewerkschaftsbund der Bildungswerker bleibt im Streit mit der Regierung um Rentenrechte
Die Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación (CNTE) liegt weiterhin im Konflikt mit der mexikanischen Regierung über die Frage der Pensionsansprüche. Die Gewerkschaft lehnte jüngste Vorschläge ab und beharrt auf der Forderung nach einer Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes von 2007 – ein zentrales Wahlversprechen von Präsidentin Claudia Sheinbaum.
Die CNTE weist das Regierungsangebot zurück, das PENSIONISSSTE stärken, aber das System individueller Rentenkonten beibehalten will. Stattdessen setzt die Gewerkschaft auf Mobilisierung, um die Aufhebung des Gesetzes und die Wiederherstellung der Rentenrechte für alle Beschäftigten durchzusetzen. Nach zwölf Tagen mit Streiks und Verhandlungen sprachen sich zwar einige Lehrkräfte für ein Ende der Proteste aus, doch die Mehrheit bleibt in der Rententhematik vereint.
Innerhalb der Gewerkschaft zeigen sich jedoch zunehmend Spannungen. Der wachsende Einfluss der Regierungspartei Morena führt zur Bildung neuer Gruppierungen, da sich einige Lehrer deren Position annähern. Ein Pädagoge aus Chiapas betonte indes, die CNTE verfüge über eine starke gemeinsame Sache, um diese Differenzen zu überwinden. Die Gewerkschaft kündigte nun eine interne Überprüfung an und lässt weitere Aktionen offen.
Kernforderung der CNTE bleibt die Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes von 2007. Die Führung erklärt diese Position für unverhandelbar – trotz innerer Widerstände. Während die Gewerkschaft ihre nächsten Schritte prüft, könnten weitere Mobilisierungen folgen.






