Mexikos Außenminister Ebrard will USMCA stärken – trotz Zollstreit mit den USA
Lukas BraunMexikos Außenminister Ebrard will USMCA stärken – trotz Zollstreit mit den USA
Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard hat einen umfassenden Konsultationsprozess zum Handelsabkommen USMCA abgeschlossen. An der Überprüfung beteiligten sich mehr als 30 Industriezweige, darunter die Landwirtschaft, Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände. Anschließend traf Ebrard in Washington mit US-Vertretern zusammen, um anhaltende Bedenken hinsichtlich der Stahl- und Aluminiumzölle zu erörtern.
Ziel der Konsultationen war es, Rückmeldungen aus den Sektoren zu sammeln, die mit dem USMCA-Vertrag verbunden sind. Ebrard bestätigte, dass über 30 Branchen teilgenommen hätten, wobei die Agrarwirtschaft eine zentrale Rolle spielte. Er bezeichnete das Ergebnis als klaren Auftrag für die weiteren Schritte.
Während seines Besuchs in Washington brachte Ebrard die Frage der Stahl- und Aluminiumzölle zur Sprache. Er bezeichnete die Maßnahmen als dysfunktional und kostspielig für Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze. Trotz dieser Herausforderungen betonte er, dass alle Parteien weiterhin zum Erfolg des Abkommens stünden.
Ebrard machte deutlich, dass das USMCA nicht nur fortgeführt, sondern auch gestärkt werden solle. Er verwies auf die breite Unterstützung für eine Aktualisierung des Vertrags, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Mexiko, den USA und Kanada besser zu fördern.
Der Konsultationsprozess ist nun abgeschlossen und ebnet den Weg für die nächste Phase der USMCA-Gespräche. Ebrards Treffen in Washington unterstrichen die Notwendigkeit, die Zollstreitigkeiten beizulegen und gleichzeitig das Abkommen zu verbessern. Die Ergebnisse werden die Handelsbeziehungen zwischen den drei Ländern in den kommenden Monaten prägen.






