26 June 2026, 16:27

Mercedes-Benz will 40-Stunden-Woche einführen – doch die Belegschaft widersetzt sich

Mercedes-Benz fordert Rückkehr zur 40-Stunden-Woche – Streit um Löhne und Wettbewerbsfähigkeit

Mercedes-Benz will 40-Stunden-Woche einführen – doch die Belegschaft widersetzt sich

Mercedes-Benz steht vor der Herausforderung, die Arbeitszeiten seiner deutschen Mitarbeiter zu verlängern, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Vorschlag, zur 40-Stunden-Woche zurückzukehren, stößt jedoch auf Widerstand seitens der Arbeitnehmervertretung. Martin Brudermüller, Vorsitzender des Aufsichtsrats, argumentiert, dass eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche notwendig sei, um die Personalkosten zu senken. Er betont, dass die strukturellen Kosten in Deutschland, insbesondere die Lohnkosten, höher lägen als in anderen Ländern und eine Anpassung der Arbeitszeiten helfen würde, die Ausgaben zu reduzieren.

Ergun Lümali, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, lehnt eine Ausweitung der Arbeitszeit ohne zusätzliche Bezahlung jedoch bereits ab. Zudem weist er darauf hin, dass einige deutsche Werke bereits unter ihrer vollen Kapazität arbeiten.

Aktuell laufen Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, doch offizielle Verhandlungen über eine Änderung der 35-Stunden-Woche stehen noch aus. Die Lohnverhandlungen werden von der IG Metall und dem Arbeitgeberverband geführt, weshalb Mercedes derzeit keine separaten Verhandlungen führen kann. Die aktuelle 35-Stunden-Woche für die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter bleibt vorerst unverändert. Gleichzeitig prüft das Unternehmen Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern. Die Diskussionen über eine mögliche Ausweitung der Arbeitszeiten bei Mercedes-Benz bleiben vorerst ohne konkretes Ergebnis. Die aktuelle 35-Stunden-Woche bleibt bestehen, während das Unternehmen nach Wegen sucht, seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Kosten zu kontrollieren.

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