04 February 2026, 00:53

Mecklenburg-Vorpommern sichert sich 1,92 Milliarden Euro für Schulen und Infrastruktur

Ein Ziegelgebäude mit einem Schild davor, umgeben von Pflanzen, Blumen und Bäumen, mit Fenstern, einer Tür und einer Tafel mit Text an der Wand, als St. Ignatius High School identifiziert.

Investmentspaket - Land und Gemeinden einigen sich auf Umsetzung - Mecklenburg-Vorpommern sichert sich 1,92 Milliarden Euro für Schulen und Infrastruktur

Mecklenburg-Vorpommern erhält in den nächsten zwölf Jahren 1,92 Milliarden Euro aus einem Bundes-Sondervermögen. Das Geld fließt in zentrale Vorhaben, darunter Schulmodernisierungen, öffentliche Infrastrukturprojekte und kommunale Investitionen. Zudem erhält jede Kommune im Land eine direkte Zahlung von 50.000 Euro zur freien Verfügung.

Die Landesregierung unterzeichnete eine Vereinbarung, die den Zugang zu 1,2 Milliarden Euro aus dem Bundesinvestitionspaket regelt. Damit können die lokalen Behörden die Mittel bedarfsgerecht verteilen.

Der größte Teil der Fördergelder – rund 600 Millionen Euro – ist für den Abschluss laufender Schulsanierungen vorgesehen. Mecklenburg-Vorpommern hat bereits eine Milliarde Euro in die Modernisierung von Schulen investiert; die neuen Mittel sollen nun die noch ausstehenden Projekte fertigstellen.

Weitere 718 Millionen Euro fließen in die Verbesserung von Krankenhäusern, Polizeistationen, Hochschulen und digitalen Netzen. Die Gelder lassen sich zudem mit anderen Förderprogrammen kombinieren, um ihre Wirkung zu verstärken.

Unklar ist noch, wie viele Kommunen genau die 50.000-Euro-Zahlungen erhalten werden. Bestätigt ist jedoch, dass jede Kommune den Betrag für frei verfügbare Ausgaben erhält.

Die 1,92 Milliarden Euro werden über zwölf Jahre verteilt ausgezahlt und finanzieren langfristige Verbesserungen in der Region. Schulen, öffentliche Einrichtungen und kommunale Haushalte profitieren gleichermaßen von der Bundesförderung. Die Vereinbarung garantiert den Städten und Gemeinden Flexibilität bei der Verwendung ihrer Mittel.