30 June 2026, 08:29

Massendemo in Quezon City: Dutertes scharfe Kritik an Marcos-Regierung

Duterte: INC-Demonstration spiegelt wachsende öffentliche Unzufriedenheit mit der Marcos-Regierung

Massendemo in Quezon City: Dutertes scharfe Kritik an Marcos-Regierung

Tausende Mitglieder der Iglesia Ni Cristo haben sich am People Power Monument in Quezon City zu einer anhaltenden Blitzdemonstration versammelt. Die Protestaktion zieht angesichts der wachsenden politischen Spannungen im Land besondere Aufmerksamkeit auf sich. Vizepräsidentin Sara Duterte bringt die Kundgebung mit der allgemeinen Unzufriedenheit der Bevölkerung über die aktuelle Regierung in Verbindung.

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Duterte erklärte, die Demonstration spiegle weitverbreitete Sorgen über die Regierungsführung, die wirtschaftliche Lage und die Unterdrückung abweichender Meinungen wider. Seit 2024 weise sie auf Probleme wie steigende Preise, Arbeitslosigkeit und die zunehmenden Lebenshaltungskosten hin. Zudem warf sie der Regierung unter Ferdinand Marcos junior vor, diese drängenden Herausforderungen nicht anzugehen.

Die Proteste finden vor dem Hintergrund eskalierender politischer Spannungen statt, nachdem gegen Senator Rodante Marcoleta strafrechtliche Anzeigen wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Wahlkampfspenden eingereicht wurden. Gleichzeitig beginnt nur wenige Tage nach der Demonstration im Senat das Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte selbst.

Duterte warf der Regierung darüber hinaus vor, das Justizsystem „als Waffe“ zu missbrauchen. Sie behauptete, Kritiker würden gezielt mit Klagen überzogen und inhaftiert. In ihren Äußerungen betonte sie zudem die schrumpfenden Spielräume für politischen Widerspruch und die Bedrohung demokratischer Kontrollmechanismen.

Die anhaltende Kundgebung am People Power Monument unterstreicht die sich vertiefende politische Spaltung des Landes. Der Protest fällt mit rechtlichen Vorwürfen gegen zentrale Persönlichkeiten und dem bevorstehenden Amtsenthebungsverfahren zusammen. Beobachter verweisen auf die wachsende Verunsicherung in der Bevölkerung angesichts wirtschaftlicher und regierungspolitischer Missstände unter der aktuellen Führung.

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