Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär werden – Kubickis Wunschkandidat übernimmt
Clara FrankeMartin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär werden – Kubickis Wunschkandidat übernimmt
Die Freien Demokraten (FDP) stehen vor einem personellen Wechsel an der Spitze: Martin Hagen soll neuer Generalsekretär der Partei werden. Die Nominierung folgt auf die geplante Wahl Wolfgang Kubickis zum Bundesvorsitzenden und markiert damit eine wichtige Weichenstellung für die künftige Ausrichtung der Liberalen.
Hagen, der bereits seit Jahrzehnten in der FDP aktiv ist, gilt als erfahrener Stratege und prägende Figur sowohl in der bayerischen als auch in der bundesweiten Politik. Geboren wurde Martin Hagen 1981 in der italienischen Hafenstadt La Spezia, aufgewachsen ist er jedoch im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Sein politisches Engagement begann früh: 1998 trat er den Jungliberalen bei, bevor er von 2004 bis 2006 deren Vorsitzender in Bayern wurde. Parallel dazu studierte er Politikwissenschaft und Psychologie in München, um seine theoretischen Kenntnisse mit praktischer Parteiarbeit zu verbinden.
Mit nur 28 Jahren übernahm Hagen 2009 die Geschäftsführung des FDP-Landesverbands Bayern – eine Position, die seinen Aufstieg in der Partei beschleunigte. Ein besonderer Erfolg gelang ihm 2018, als er die FDP nach Jahren der Abwesenheit zurück in den bayerischen Landtag führte. Dort übernahm er anschließend den Vorsitz der Fraktion und festigte seinen Ruf als geschickter Taktiker.
Neben seiner Parteiarbeit engagiert sich Hagen auch intellektuell für liberale Ideen: Erst 2024 gründete er gemeinsam mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder den Thinktank Republik 21, der sich als Plattform für gesellschaftspolitische Debatten versteht. Seine jetzige Nominierung zum Generalsekretär geht auf eine Empfehlung Kubickis zurück, der ihn ausdrücklich als seinen Wunschkandidaten benannte. Mit Martin Hagen als neuem Generalsekretär setzt die FDP auf Kontinuität und Erfahrung. Seine langjährige Arbeit in verschiedenen Parteiämtern sowie seine Erfolge in Bayern unterstreichen seine Eignung für die bundesweite Verantwortung. Gleichzeitig könnte seine Verbindung zu Kubicki die Zusammenarbeit zwischen Parteivorsitz und Generalsekretariat stärken – eine wichtige Voraussetzung für die kommenden politischen Herausforderungen.






