06 May 2026, 07:43

Markwayne Mullin: Vom MMA-Kämpfer zum umstrittenen Ministerkandidaten für Innere Sicherheit

Senator Chuck Schumer in Anzug und Krawatte spricht zu Reportern an einem Podium mit dem Text "Sen. Schumer sagt, er sei 'kein Demokrat'".

Markwayne Mullin: Vom MMA-Kämpfer zum umstrittenen Ministerkandidaten für Innere Sicherheit

Senator Markwayne Mullin soll neuer Chef des Ministeriums für Innere Sicherheit werden und damit Kristi Noem ablösen. Seine Nominierung steht am 31. März zur Bestätigung durch den Senat an. Der Republikaner aus Oklahoma hat sich in Washington als streitbarer und unumwundener Politiker einen Namen gemacht.

Mullin betrat 2013 die politische Bühne und verbrachte ein Jahrzehnt im Repräsentantenhaus, bevor er 2023 in den Senat wechselte. Sein Werdegang ist alles andere als klassisch: Aufgewachsen im ländlichen Oklahoma, arbeitete er als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer und ist bis heute der einzige Senator ohne Hochschulabschluss.

Seine politische Laufbahn war von Kontroversen geprägt. Während der Erstürmung des US-Kapitols 2021 befand er sich im Gebäude und soll Eindringlinge gewarnt haben, er werde sie bekämpfen, falls sie sich näherten. Sein konfrontativer Stil zeigte sich erneut im November 2023, als er den Gewerkschaftsführer der Teamsters, Sean O’Brien, während einer hitzigen Anhörung zu einem Faustkampf herausforderte.

Als überzeugter Konservativer steht Mullin den Politiklinien Donald Trumps nahe, insbesondere in der Migrationsfrage. Er verteidigte die tödlichen Schüsse von ICE-Agenten auf Alex Petti und Renee Good mit der Begründung, der Waffeneinsatz sei gerechtfertigt gewesen. Gleichzeitig kritisierte er den Regierungsstillstand 2022 als unnötig und schädlich.

Auch in gesellschaftspolitischen Fragen vertritt er klare Positionen. Als gläubiger Christ und Bürger der Cherokee Nation lehnt Mullin Abtreibungen ab und setzt sich für strengere Beschränkungen ein. Diese Haltungen festigen zwar seine Unterstützung unter konservativen Wählern, stoßen bei Gegnern jedoch auf scharfe Kritik.

Vor seiner politischen Karriere prägten ihn das ländliche Oklahoma und seine Zeit im MMA-Käfig. Sein fehlender Hochschulabschluss hebt ihn im Senat hervor, doch er präsentiert seine Arbeiterklasse-Wurzeln als Stärke im Umgang mit den Wählern.

Falls bestätigt, übernimmt Mullin eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der US-Sicherheits- und Migrationspolitik. Seine Geschichte direkter Konfrontationen und kompromissloser Standpunkte deutet auf eine Amtszeit mit mutigen Entscheidungen hin. Die Senatsabstimmung am 31. März wird zeigen, ob er die Position erhält.

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