Malu Dreyer fördert U25-Initiative gegen Jugendsuizide in Rheinland-Pfalz
Lukas BraunOnline-Selbstmordprävention in Mainz, Worms und Rüsselsheim - Malu Dreyer fördert U25-Initiative gegen Jugendsuizide in Rheinland-Pfalz
Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstützt Online-Initiative für Jugendliche in Krisen
Rheinland-Pfalz' Ministerpräsidentin Malu Dreyer wirbt für eine neue Online-Initiative zur Unterstützung junger Menschen in akuten Lebenskrisen. Das Programm U25 bietet Betroffenen, die mit Suizidgedanken kämpfen, Beratung durch gleichaltrige Peer-Berater:innen an. Dreyers Engagement unterstreicht die Dringlichkeit, die psychische Gesundheit von Jugendlichen zu stärken – denn Suizid bleibt in Deutschland die häufigste Todesursache unter jungen Menschen.
Die Caritas Deutschland betreibt bereits seit 2001 kostenlose und anonymisierte Online-Beratungen. Allein im vergangenen Jahr nutzten bundesweit rund 1.700 junge Menschen das Angebot zur Krisenbewältigung. Nun wird U25 auf 14 Standorte ausgeweitet, darunter Mainz, Worms und Rüsselsheim.
Für die neuen Einrichtungen durchlaufen 380 Peer-Berater:innen eine 32-stündige Schulung. Dreyers Rolle als Botschafterin der Initiative betont deren Bedeutung – insbesondere dafür, dass Jugendliche in schwierigen Phasen Gehör finden. Gleichzeitig fordert die Caritas Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf, das Suizidpräventionsgesetz zügig zu verabschieden.
Das geplante Gesetz soll einen rechtlichen Rahmen für verbesserte Suizidprävention schaffen und den Zugang zu psychosozialer Beratung für junge wie ältere Erwachsene erleichtern. Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin der Caritas Deutschland, hebt hervor, dass zuverlässige und zielgenaue Hilfsangebote für Gefährdete unverzichtbar seien.
Die U25-Initiative wächst weiter und leistet mit ihrer Peer-Beratung einen wichtigen Beitrag für gefährdete Jugendliche. Durch erweiterte Schulungen und neue Standorte will das Programm noch mehr Betroffene in Krisen erreichen. Die Forderung nach stärkeren gesetzlichen Maßnahmen zeigt zudem, wie sehr sich Deutschland insgesamt dem Thema Suizidprävention widmet.






