Maisha Auma enthüllt Konflikte in der Berliner Rassismus-Kommission
Maisha Auma war Mitglied der Berliner Enquete-Kommission zur Untersuchung von Diskriminierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dem Gremium gehörten 13 Abgeordnete sowie eine Gruppe von Fachleuten an. Ziel war es, Themen wie Antisemitismus, Rassismus und muslimfeindliche Ressentiments zu analysieren.
Auma bezeichnete ihre Zeit in der Kommission als sowohl eine Ehre als auch eine große Herausforderung. Die Stimmung innerhalb der Gruppe sei oft angespannt und konfrontativ gewesen, berichtete sie. Die CDU habe sich dabei vor allem in ideologische Grabenkämpfe statt in konstruktive Dialoge verstrickt.
Die Partei lehnte die Existenz strukturellen und institutionellen Rassismus kategorisch ab. Von der CDU eingeladene Experten gingen noch weiter und bestritten die wissenschaftliche Fundierung der Rassismusforschung. Auma warf der CDU vor, die Debatte unterdrücken und den Ruf der Kommission gezielt schädigen zu wollen.
Trotz der Widerstände gelang es der Kommission, ihre Arbeit abzuschließen. Sie legte zentrale Erkenntnisse und Empfehlungen zur Bekämpfung von Diskriminierung in der Gesellschaft vor. Die Ergebnisse der Kommission unterstreichen den anhaltenden Kampf gegen systemische Benachteiligung. Auma bleibt entschlossen, sich für eine Gesellschaft einzusetzen, die diese Probleme offen angeht. Die Empfehlungen bilden nun eine Grundlage für künftiges Handeln.






