24 May 2026, 08:32

Madagaskar kämpft nach Doppelzyklonen um das Überleben seiner Bevölkerung

RRF 06/2026 - Notfallreaktion auf die Zyklone Fytia und Gezani in Madagascar

Madagaskar kämpft nach Doppelzyklonen um das Überleben seiner Bevölkerung

Madagaskar steht nach zwei verheerenden Zyklonen innerhalb weniger Wochen vor schwerer Zerstörung. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen, nachdem Überschwemmungen und Orkanböen Zehntausende zur Flucht aus ihren Häusern zwangen. Internationale Hilfsmaßnahmen laufen nun an, um die überforderten lokalen Behörden zu unterstützen.

Am 31. Januar 2026 traf Zyklon Fytia auf die West- und Nordwestküste mit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h und Böen bis zu 250 km/h. Der Sturm löste verheerende Sturzfluten aus und vertrieb Tausende Anwohner. Nur zwei Wochen später, am 10. Februar, erreichte Zyklon Gezani die Stadt Toamasina mit noch stärkeren Winden – im Schnitt 180 km/h – sowie zerstörerischen Böen von bis zu 250 km/h.

Das Ausmaß der Katastrophe hat die Kapazitäten Madagaskars vollständig überlastet, wie der BBC zufolge berichtet wird. Als Reaktion erklärte die Regierung den Notstand, um die Hilfsmaßnahmen zu beschleunigen. Die lokale Organisation SAF/FJKM, Mitglied des ACT-Bündnisses, koordiniert nun gemeinsam mit dem Nationalen Büro für Risiko- und Katastrophenmanagement (BNGRC) die Verteilung von Hilfsgütern.

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Die SAF/FJKM unterhält 54 Zweigstellen, 30 Kliniken und 24 Entwicklungszentren in den am stärksten betroffenen Regionen. Mit Mitteln aus dem Schnellhilfefonds plant die Organisation die Ausgabe von Bargeldhilfen, GesundheitsSets sowie Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung (WASH) an vertriebene Gemeinschaften.

Die kombinierte Wirkung der Zyklone Fytia und Gezani hat weite Teile Madagaskars in eine akute Notsituation gestürzt. Rettungsteams arbeiten unter Hochdruck, um lebensnotwendige Güter und medizinische Versorgung bereitzustellen. Die Lage bleibt kritisch, während die Wiederaufbauarbeiten im gesamten Inselstaat andauern.

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