31 May 2026, 18:31

Luxus-Wohnungen für Obdachlose: Warum ein Hollywood-Produzent gegen 2,5-Millionen-Dollar-Einheiten kämpft

Linksradikale malen ihn als 'rassistischen Marionettenmeister'. Jetzt wehrt sich Top-90210-Produzent Charles Rosin

Luxus-Wohnungen für Obdachlose: Warum ein Hollywood-Produzent gegen 2,5-Millionen-Dollar-Einheiten kämpft

Ein geplantes Wohnprojekt für Obdachlose in Venice, einem Stadtteil von Los Angeles, hat einen erbitterten Rechtsstreit ausgelöst. An der Spitze der Opposition steht der Hollywood-Produzent Charles Rosin, der sich gegen den Bau von 120 Wohneinheiten stellt – mit stolzen Kosten von 2,5 Millionen Dollar pro Einheit. Kritiker werfen ihm vor, ein Projekt zu blockieren, das von und für Communities of Color konzipiert wurde.

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Die Organisation Venice Community Housing hatte das Venice Dell-Projekt vorgeschlagen, um obdachlosen Bewohner:innen Unterkunft zu bieten. Doch der Plan stieß schnell auf Widerstand, unter anderem vom Venice Neighborhood Council und der städtischen Verkehrsbehörde. Auch einige prominente schwarze Familien äußerten Bedenken.

Rosin, bekannt als Produzent von Serien wie Beverly Hills, 90210 und Dawson’s Creek, wurde zum öffentlichen Gesicht der Gegnerschaft. Als Vorsitzender der Coalition for Safe Coastal Development reichten er und Anwohner:innen eine Klage ein, um den Bau zu stoppen. Ihre Argumente drehten sich um die hohen Kosten des Projekts, mögliche Umweltgefahren und angebliche Verfahrensmängel.

Gegner:innen bezeichnen Rosin als „voreingenommenen Drahtzieher“ und werfen ihm vor, mit seiner Haltung besonders marginalisierte Gemeinschaften zu benachteiligen. Er weist jede rassistische Motivation von sich und betont, seine Einwände seien rein sachlich – es gehe um Stadtplanung und Grundstücksnutzung.

Mittlerweile hat der Konflikt auch die lokale Politik erreicht. Faizah Malik, eine linksgerichtete Kandidatin für den Stadtrat und Juristin, die in den ursprünglichen Klagen involviert war, hat das Venice Dell-Projekt zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfs gemacht. Gemeinsam mit Venice Community Housing hat sie eine Gegenklage gegen die Stadt eingereicht, weil diese den Bau verzögere.

Der Rechtsstreit um Venice Dell dauert an, beide Seiten geben nicht nach. Sollte das Projekt realisiert werden, entstehen 120 Wohneinheiten zu je 2,5 Millionen Dollar. Das Ergebnis könnte die künftige Obdachlosenpolitik in Los Angeles prägen – und Einfluss auf die anstehende Stadtratswahl nehmen.

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