Luke Littler kehrt trotz Buhrufen nach Berlin zurück – kann er die Ablehnung nutzen?
Clara FrankeLuke Littler kehrt trotz Buhrufen nach Berlin zurück – kann er die Ablehnung nutzen?
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – genauer gesagt zur Premier League Darts in Berlin. Der 17-Jährige hat offen zugegeben, dass er es nicht mag, dort zu spielen, und das wegen der unfreundlichen Reaktionen des Publikums. Seine Rückkehr erfolgt nach einer Reihe schwieriger Erlebnisse vor deutschen Fans.
Litters Probleme in Deutschland begannen bereits im April 2023, als er im Halbfinale des German Darts Grand Prix gegen Gian van Veen verlor. Während des Spiels wurde er ausgebuht – eine Erfahrung, die ihn nachhaltig prägte. Ähnliche Ablehnung erlebte er bei den European Championships in Dortmund und erneut bei seinem Duell gegen Peter Wright in Hildesheim.
Im Podcast Love The Darts äußerte sich der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster zu Littlers Rückkehr. Er räumte ein, dass der junge Spieler in Deutschland kein Publikumsliebling ist, betonte aber, dass die negative Stimmung ihn sogar zu besseren Leistungen antreiben könnte. Webster verwies darauf, dass solche Reaktionen einfach zum Sport dazugehören.
Am kommenden Donnerstag wird Littler beim achten Abend der Premier League in Berlin antreten. Dort trifft er auf Stephen Bunting und jagt gleichzeitig seinen dritten Nightly Game-Sieg in der Saison 2026.
Mit seiner Rückkehr stellt sich Littler erneut einem Publikum, das ihm oft feindselig gegenüberstand. Sein Auftritt in Berlin wird zeigen, ob er die Ablehnung in einen Vorteil umwandeln kann. Das Match gegen Bunting wird eine Prüfung für seine Konzentration unter Druck.






