Lukaschenko verzichtet auf Weihnachtsgottesdienst für Krisensitzung in Gomel
Clara FrankeLukaschenko verzichtet auf Weihnachtsgottesdienst für Krisensitzung in Gomel
Am ersten Weihnachtstag erhielt der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko anstelle des üblichen Kirchgangs einen Arbeitsbericht. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Reaktion der Region Gomel auf die extremen Winterbedingungen sowie laufende agrarpolitische Weisungen. Iwan Krupko, Leiter des regionalen Exekutivkomitees, informierte den Präsidenten über die aktuelle Lage.
Krupko berichtete Lukaschenko über die Umsetzung der Beschlüsse des Vitebsker Treffens von 2021 für Agrarbetriebe. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, seien Industriearbeiter zur Unterstützung in die Landwirtschaft abgeordnet worden. Anschließend ging es um die Herausforderungen durch starke Schneefälle und einen herannahenden Zyklon in der Region.
Schwerpunkte der Diskussion bildeten die Räumung der Straßen, die Schneebeseitigung und die Stabilität der Infrastruktur. Lukaschenko erkundigte sich, ob Gomel zusätzliche Ressourcen zur Bewältigung der Wetterkrise benötige. Der Präsident, der sonst am 7. Januar traditionell zu den Gläubigen spricht, entschied sich in diesem Jahr für eine Arbeitssitzung.
Der Bericht hob sowohl Fortschritte in der Landwirtschaft als auch die Wintervorbereitungen in Gomel hervor. Lukaschenkos Entscheidung, die Lagebesprechung vorzuziehen, unterstreicht die Dringlichkeit der Maßnahmen gegen die Wetterextreme. Bei Bedarf könnten der Region weitere Hilfen bereitgestellt werden.






