27 April 2026, 06:18

Luftverkehrsabgabe sinkt – doch Flugtickets bleiben teuer

Liniengraph, Der Die Anzahl Der Luftfahrtpassagiere In Den Vereinigten Staaten Von 2019 Bis 2021 Zeigt, Mit Begleitendem Erläuterungstext.

Luftverkehrsabgabe sinkt – doch Flugtickets bleiben teuer

Deutschland senkt Luftverkehrsabgabe ab 1. Juli 2023

Die Bundesregierung wird die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2023 reduzieren. Mit der Maßnahme sollen Fluggesellschaften und Flughäfen im Wettbewerb mit ausländischen Konkurrenten gestärkt werden. Dennoch warnen Beamte, dass die Ticketpreise aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen weiter steigen werden.

Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestags, bestätigte die Steuerentlastung. Sie betonte, dass deutsche Flughäfen und Airlines ohne diese Anpassung an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen würden. Die Senkung solle vor allem Reiseknotenpunkte attraktiv halten – insbesondere für Touristen, die ins Land einreisen.

Trotz der Steuererleichterung räumte Karliczek ein, dass die Flugpreise weiterhin klettern werden. Als Hauptgrund nannte sie die stark gestiegenen Kerosinpreise, die durch die anhaltende Energiekrise getrieben werden. Diese Kosten belasten alle Fluggesellschaften, nicht nur die in Deutschland ansässigen.

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Die CDU-Politikerin machte deutlich, dass die Steuersenkung allein die höheren Treibstoffkosten nicht ausgleichen könne. Die Marktbedingungen, so Karliczek, würden weiterhin für steigende Reisekosten bei den Passagieren sorgen.

Die Reduzierung der Abgabe tritt am 1. Juli 2023 in Kraft. Sie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt zu verbessern – doch angesichts der weiterhin hohen Spritpreise müssen Reisende trotz der staatlichen Maßnahme mit weiter steigenden Ticketpreisen rechnen.

Quelle