Linnemann fordert Steuerentlastung für Geringverdiener – aber nicht auf Kosten des Handwerks
Marie SchulzLinnemann fordert Steuerentlastung für Geringverdiener – aber nicht auf Kosten des Handwerks
Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat kürzlich Vorschläge für Steueranpassungen und Ausgabenkürzungen vorgelegt. Dabei betonte er, dass Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen nicht mit zusätzlichen finanziellen Belastungen konfrontiert werden dürfen. Linnemann schlug vor, dass die Ministerien mindestens ein Prozent ihrer Budgets einsparen sollten. Diese Einsparungen könnten eine Steuerentlastung von 500 Euro für Gering- und Mittelverdiener ermöglichen. Zudem schloss er zwei mögliche Steuererhöhungen nicht aus: eine Anhebung des Spitzensteuersatzes und eine Ausweitung der sogenannten Vermögenssteuer.
Er warf der SPD vor, eine aggressive Umverteilungspolitik voranzutreiben, und warnte, dass solche Pläne dem Handwerk und kleinen Unternehmen schaden könnten. Linnemann argumentierte, dass Ausgabenkürzungen jede neue finanzielle Unterstützung ausgleichen müssten. Er bestand darauf, dass etwaige Änderungen kleine und mittlere Unternehmen nicht zusätzlich belasten dürften.
Die CDU/CSU-Fraktion hat wiederholt betont, dass sie zusätzliche Kosten für Handwerker und Kleinbetriebe ablehnt. Linnemann forderte einen Kompromiss, der kleine und mittlere Betriebe schützt. Mit seinen Vorschlägen will Linnemann eine Balance zwischen Haushaltskonsolidierung und Entlastung für bestimmte Bevölkerungsgruppen finden. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen durch die geplanten Maßnahmen belastet werden.
