Leonhard Pfunds erstes Weltcup-Jahr: Triumph, Erschöpfung und Hoffnung für den Biathlon
Marie SchulzLeonhard Pfunds erstes Weltcup-Jahr: Triumph, Erschöpfung und Hoffnung für den Biathlon
Leonhard Pfund hat seine erste vollständige Weltcup-Saison im Biathlon abgeschlossen – eine Zeit voller Erfolge und Rückschläge. Der deutsche Athlet blickt nun nach vorn und will Zweifel an der Zukunft des Sports in seinem Land zerstreuen.
Pfunds Saison war geprägt von Höhepunkten wie seinem ersten Sieg im IBU-Cup und einer Silbermedaille bei den Europameisterschaften. Gleichzeitig räumte er offen ein, dass ihn vor allem der unerbittliche Rhythmus aus Reisen und Wettkämpfen vor Herausforderungen stellte.
Das dichte Programm forderte seinen Tribut und ließ ihn mitunter erschöpft zurück. Dennoch zeigt er sich optimistisch, was die Entwicklung des deutschen Biathlons angeht. Er verweist auf eine neue Generation motivierter Nachwuchsathleten, die nachrückt.
Zwar gibt Pfund zu, dass der Sport in Deutschland schon stärkere Phasen erlebt hat, doch er ist überzeugt: In den kommenden Jahren wird sich die Lage verbessern. Jetzt steht für ihn zunächst die Regeneration im Vordergrund, um gestärkt in die nächste Saison zu starten.
Pfunds Debüt im Weltcup war eine Mischung aus Erfolgen und harten Lehrgeldzahlungen. Sein Vertrauen in den aufstrebenden Nachwuchs lässt auf eine vielversprechende Zukunft des deutschen Biathlons hoffen. Bis zum nächsten großen Ziel gelten nun vor allem Erholung und Vorbereitung.






