20 April 2026, 17:00

Lebenslänglich für Mord an Sharon Fulton – doch ihre sterblichen Überreste fehlen noch immer

White box with a label reading "Muricidae, Morula musiva, Kienner, 1835" on a black table.

Lebenslänglich für Mord an Sharon Fulton – doch ihre sterblichen Überreste fehlen noch immer

Raymond Reddington zu lebenslanger Haft wegen Mordes an Sharon Fulton 1986 verurteilt

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Der 71-jährige Raymond Reddington ist wegen vorsätzlichen Mordes an Sharon Fulton im Jahr 1986 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Verurteilung erfolgte im Oktober 2023 – Jahrzehnte nach Fulton verschwand. Trotz des Schuldspruchs wurden ihre sterblichen Überreste nie gefunden.

Sharon Fulton wurde zuletzt im März 1986 gesehen, nachdem sie ihren Sohn Heath in Wangara, einem Vorort von Perth, abgesetzt hatte. Jahrelang blieb der Fall ungelöst, bis es 2021 einen entscheidenden Durchbruch gab: Ein gefälschtes Geständnisschreiben führte die Ermittler zu DNA-Beweisen, die Reddington mit der Tat in Verbindung brachten.

Das Gericht entschied, dass Reddington nach 20 Jahren eine Bewährung in Betracht kommt. Ärzte haben ihm jedoch aufgrund eines Gallengangskarzinoms nur noch eine Lebenserwartung von 18 Monaten gegeben.

Die Polizei von Western Australia bestätigte, dass die Suche nach Fultons Überresten fortgesetzt wird. Ihr Sohn Heath Fulton äußerte die Hoffnung, dass der Leichnam seiner Mutter eines Tages gefunden werde. Die Behörden rufen alle, die Hinweise haben, auf, sich bei der Polizei oder bei Crime Stoppers zu melden.

Reddingtons Verurteilung bringt ein gewisses Maß an Abschluss in einem Fall, der sich fast 40 Jahre hinzog. Doch die Suche nach Sharon Fultons sterblichen Überresten geht weiter. Die Ermittler bleiben entschlossen, die Wahrheit über ihren letzten Ruheort aufzudecken.

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