04 March 2026, 18:22

Kraftklub rockt Schwerin mit ausverkauftem Tourstart und politischem Statement

Eine große Menschenmenge versammelte sich auf einem Musikfestival, mit einer Bühne in der Mitte, auf der Musiker Instrumente spielen, beleuchtet von hellen Lichtern und umgeben von Bannern, Zelten links und einem dunklen Himmel mit Feuerwerk im Hintergrund.

Kraftklub Kick Off Tour in Schwerin - Kraftklub rockt Schwerin mit ausverkauftem Tourstart und politischem Statement

Kraftklub startet neue Tour mit ausverkauftem Konzert in Schwerin

Die Band Kraftklub hat ihre aktuelle Tour mit einem ausverkauften Auftritt in der Kongresshalle Schwerin eröffnet – ihr erstes Konzert in der mecklenburgischen Stadt. Vor Tausenden Fans präsentierte die Gruppe ihr fünftes Studioalbum Sterben in Karl-Marx-Stadt.

Die deutsche Rockband nutzte die Bühne, um ihr neues Werk zu bewerben, und verband frische Songs mit bewährten Klassikern. Stücke wie Marlboro Mann und Schief in jedem Chor standen neben Evergreens wie Schüsse in die Luft und Ich will nicht nach Berlin. Die Setlist spiegelte sowohl ihre musikalische Weiterentwicklung als auch die langjährigen Lieblingstitel der Fans wider.

Frontmann Felix Kummer unterbrach das Programm immer wieder, um direkt zum Publikum zu sprechen. Er betonte das Engagement der Band für Vielfalt und forderte mehr Akzeptanz für trans, queere und migrantische Communities. Seine Worte knüpften an Kraftklubs aktivistische Vergangenheit an – etwa an das #WirSindMehr-Konzert 2018 in Chemnitz, das als Reaktion auf rechtsextreme Ausschreitungen in der Stadt organisiert worden war.

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Der Auftritt in Schwerin ist nur der Auftakt einer umfangreichen Tournee. In den kommenden Monaten wird die Band durch Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz reisen. Ihr Programm folgt auf Jahre, in denen sie gesellschaftliche Spannungen musikalisch thematisiert hat – von politischen Veränderungen in ihrer Heimatstadt bis hin zu übergreifenden Appellen für Toleranz.

Kraftklubs Texte setzen sich häufig mit den Widersprüchen des modernen Deutschlands auseinander. Songs wie So rechts stellen den wachsenden Rechtspopulismus zur Rede, während ihre Bühnenpräsenz Botschaften der Einheit unterstreicht. Das Schweriner Publikum reagierte mit Begeisterung, sang sowohl bei Protesthymnen als auch bei Partystücken mit.

Das Konzert in Schwerin gab den Ton für die anstehende Tour vor. Die Mischung aus neuem Material und gesellschaftskritischen Themen löste bei den Fans eine leidenschaftliche Resonanz aus. Jetzt bringt die Band ihre Botschaft – und ihre Musik – auf die Straße, mit Stationen in zahlreichen Städten Mitteleuropas.