Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte
Clara FrankeKommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte
Batteriespeicher entwickeln sich für viele kommunale Energieversorger zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich fast die Hälfte der Unternehmen mittlerweile mit Projekten in diesem Bereich befasst – sei es in der Erkundungsphase oder bereits in der Umsetzung. Auch für die Geschäftsmodelle der Branche gewinnt die Technologie zunehmend an Bedeutung.
Laut der Erhebung prüfen 46 Prozent der Befragten derzeit Optionen für Batteriespeicherlösungen. Davon befinden sich 27 Prozent in der Planungsphase, während 11 Prozent bereits mit der Umsetzung begonnen haben. 16 Prozent der Unternehmen zeigen hingegen derzeit kein Interesse an Speichertechnologien.
Die Projekte unterscheiden sich deutlich in ihrem Umfang. Ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben liegt im Leistungsbereich von 1 bis 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel bewegt sich zwischen 5 und 10 Megawatt. Größere Initiativen umfassen 23 Prozent mit einer Kapazität von 10 bis 100 Megawatt sowie 7 Prozent, die 100 Megawatt überschreiten.
Die Bedeutung von Batteriespeichern für die Branche wird deutlich: 35 Prozent der Befragten stufen sie als „hoch“ oder „sehr hoch“ für ihre Geschäftsaktivitäten ein.
Mittlerweile engagiert sich fast jeder zweite kommunale Energieversorger aktiv in Batteriespeicherprojekten. Die Daten deuten auf einen Trend hin, der auf verstärkte Investitionen in diese Technologie hindeutet. Angesichts der unterschiedlichen Kapazitäten und des wachsenden Interesses scheinen Speicherlösungen künftig eine noch größere Rolle im Sektor zu spielen.






